- DOKUMENTATION -
Todesfälle nach Krebsimpfung

– Dokumentation –
(zu Zwecken der Datensicherung über einen Vorgang von Informationsverbreitung im Jauar. 2008)

Tod unserer Tochter nach der vom Gesundheitsministerium viel beworbenen Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung)

Wir sind trauernde Eltern, deren Verlust und Schmerz durch nichts mehr gelindert werden kann. Wir spüren aber auch Verantwortung gegenüber den Mädchen, die sich noch impfen lassen wollen. Eine Verantwortung, die wir nicht tragen können, weshalb wir bereit sind, in der Öffentlichkeit zur Aufklärung der Risiken der HPV-Impfung beizutragen.

Unsere Tochter Jasmin Soriat, geb. am 14. April 1988, ist am 12. Oktober dieses Jahres plötzlich und als völlig gesunder Mensch an einer Atemlähmung im Schlaf verstorben. Nachdem sie gerade 14 Tage zuvor ihre Studentenwohnung in Wien bezogen hatte, wurde sie fatalerweise von uns tot im Bett aufgefunden, da wir uns extra diesen Freitag, 12. Oktober frei genommen hatten, um Jasmin noch weitere Utensilien – von der Nagelschere bis zum Mountainbike – nach Wien nachzuliefern und gemeinsam mit ihr ein verlängertes Wochenende in Wien zu verbringen. Es ist jedenfalls das Schlimmste, was Eltern passieren kann und für uns – gerade jetzt zur Weihnachtszeit – noch immer unfassbar.

Nachdem ich massiv den Eindruck habe, dass – bis auf uns Angehörige – sehr viele Personen, Institutio-nen und Firmen in unserem Land erleichtert wären, wenn die am Gerichtsmedizinischen Institut in Wien noch ausstehenden Analysen keinen Zusammenhang zwischen dem Tod unserer Tochter und der kurz zuvor durchgeführten HPV-Impfung ergeben, möchten wir auf eine Gesamtbetrachtung des Falles hin-weisen, an der bisher noch niemand Interesse gezeigt hat. Aus meiner Sicht wird nur noch zugewartet, ob die ausstehenden Analysen einen Zusammenhang nachweisen können oder nicht. Falls dies nicht der Fall ist, wird Jasmin zu den ungeklärten Todesfällen eingereiht werden, auch wenn eine Gesamtbetrachtung eindeutig zu dem Schluss führt, dass die HPV-Impfung der Auslöser für ihren Tod gewesen sein muss!

Wer war Jasmin und was war in der zeitlichen Abfolge geschehen?

Faktum ist, dass Jasmin …

– … ein gesundheitlich topfites, stets fröhliches und lebenslustiges 19-jähriges Mädchen war. Sie hatte nie irgendwelche schweren Krankheiten, schon gar nicht eine Lungenkrankheit und sie hat auch nie geraucht. Es gab auch nie Probleme mit Impfungen (inkl. der FSME-Impfung von klein auf).

– Nach der Sporthauptschule in Mondsee und der Matura am Sport-BORG in Salzburg hat Jasmin bis Juni 2007 zehn Monate EU-Freiwilligendienst in einer Mittelschule in Norwegen absolviert, wo sie auch mit Menschen mit Behinderung zusammengearbeitet hat und ihr Talent und Freude dafür entdeckt hat. Daraufhin hat sie im September noch drei Wochen freiwillig und unentgeltlich in der Tagesheimstätte der Lebenshilfe in Mondsee engagiert mitgeholfen und sich für eine Ausbildung in Ergotherapie interessiert.

– Am 16. September 2007 haben wir unsere letzte gemeinsame Wanderung auf den Hochlecken (1.691m) zu Hause am Attersee unternommen. Jasmin war im Sommer sehr viel sportlich unterwegs, sie hat regelmäßig gejoggt oder war mit dem Mountainbike oder zu Fuß bei uns zu Hause auf den Bergen unterwegs.

– Am 19. September 2007 hat sie – aufgrund der massiven Werbung in Österreich darauf aufmerksam geworden – auf eigenen Wunsch die erste Teilimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs bei ihrer Frauenärztin in Mondsee vornehmen lassen.

– Kurz danach haben verschiedene Beschwerden begonnen, die für sich genommen harmlos sind und von Jasmin wahrscheinlich auch nicht auf die vorher stattgefundene Impfung zurückgeführt wurden. Angefangen von Kopfweh und Lichtempfindlichkeit beim Lesen unter künstlichem Licht bis zu einem hartnäckigen Magenziehen und Durchfall, was sie die letzten 7 bis 10 Tage plagte.

– Jasmin ist in den Morgenstunden des 12. Oktober 2007 an einer Atemlähmung im Schlaf verstorben.

– Zuerst bei der sanitätspolizeilichen Obduktion und danach bei der gerichtlichen Obduktion konnte kein Grund für ihren Tod gefunden werden. Wie erwartet war sie organisch völlig gesund und auch toxikologisch waren alle Analysen auf jedwede Vergiftungen negativ. Sie hatte keinen Herzinfarkt, keine Embolie, keine Entzündungen, keine viralen Infekte. Ein gewaltsamer Tod wurde von vornherein ausgeschlossen und dies wurde auch vom Gerichtsmediziner bestätigt, dass sie keinerlei Verletzungen oder Einstiche hatte. Der Alkoholgehalt lag bei 0,004 Promille, sie hatte am Abend zuvor lediglich ein kleines Bier und sonst nur Tee getrunken.

– Der Gerichtsmediziner konnte aber eindeutig als Todesursache eine Atemlähmung feststellen, wobei dafür aber die organische Ursache fehlt, keine Embolie, kein Infarkt, keine Entzündung. Eine festgestellte leichte Bronchitis führt bekanntermaßen auch nicht zum Tod und auch ihrer Freundin war am Vorabend nicht einmal ein Husten aufgefallen,

– Jasmin wäre damit zu den 1-3 % der ungeklärten Todesfällen eingereiht worden, wenn wir beim Durchgehen aller möglicher Ursachen mit dem Gerichtsmediziner nicht auf die einzig noch mögliche Ursache der HPV-Impfung drei Wochen vor ihrem Tod gestoßen wären.

– Der Gerichtsmediziner hat danach Ende November die vermutete Nebenwirkung der HPV-Impfung nach dem Arzneimittelgesetz beim Gesundheitsministerium gemeldet, und es wurde vom Generaldirektor für Öffentliche Gesundheit eine Information an die Landessanitätsbehörden hinaus gegeben, was auch der Auslöser für die ersten medialen Berichterstattungen war.

– Weiters wurden noch eine immunologische Untersuchung der Blutprobe und ergänzende histologische Untersuchungen vom Gerichtsmediziner beauftragt, die aber voraussichtlich erst im Laufe des Jänner vorliegen werden.

– Ein impfkritischer Frauenarzt, der sich bei mir gemeldet hat, nannte mir gegenüber den Verdacht, dass bekanntermaßen die Aluminiumverbindungen in diesem Impfstoff teilweise zu Nervenentzündungen führen und einen neurologischen Prozess ausgelöst haben könnten, der zu dieser fatalen Komplikation geführt hat. Ich habe keine Information, ob auch in diese Richtung noch untersucht wird bzw. dies überhaupt nachweisbar ist.

Was deutet auf den Zusammenhang mit der HPV-Impfung hin?

Faktum ist, dass …

– … die beschriebenen Beschwerden unserer Tochter die Tage vor ihrem Tod auch bekannte Nebenwirkungen der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung) sind. In Impfschaden-Foren im Internet sind genau diese Beschwerden von Betroffenen zu lesen, dass die Mädchen nach der HPV-Impfung vereinzelt wochenlang Magen-, Darmbeschwerden haben, ohne dass eine Ursache dafür gefunden werden kann. Jasmin hatte diese Beschwerden, obwohl bei der Obduktion kein Virus gefunden werden konnte und die Darmflora völlig in Ordnung war. Am letzten Tag vor ihrem Tod hat sie sich in der Apotheke Carbo-Tabletten (von denen sie einmal 4 Stk. zu sich genommen hat) und Hylak forte-Tropfen geholt, die sie wahrscheinlich kurz vor dem Schlafengehen eingenommen hat. Beide Arzneimittel befinden sich noch in meiner Verwahrung, sind für sich unbedenklich, es hat sich aber auch noch niemand dafür interessiert.

– Im Beipackzettel zur HPV-Impfung ist als seltene Nebenwirkung (1 von 10.000 Geimpften) angeführt, dass über Atembeschwerden (Bronchospasmus) berichtet wird.

– Wenn man im Internet nach Nebenwirkungen der HPV-Impfung sucht und im speziellen bzgl. einer Kombination mit einer Atemlähmung, dann liest sich das schon etwas drastischer, dass sofort eine Akutmedizin erforderlich ist und dass es in Amerika auch schon 11 Todesfälle und in Deutschland drei Todesfälle im Zusammenhang mit der HPV-Impfung gegeben hat.

– Eine Recherche-Anfrage bei der Privatmedizinischen Universität von einem befreundeten Arzt hat neben den Todesfällen unter anderem ergeben, dass es im Zusammenhang mit den Impfstudien auch zu 68 lebensbedrohlichen Ereignissen gekommen ist, deren Ursachen und Auswirkungen aber nicht zugängig sind.

Ich will nicht noch weiter auflisten, was alles an kritischen und warnenden Berichten über die HPV-Impfung bereits in Umlauf ist, sei es von der impfkritischen Vereinigung AEGIS aus der Schweiz, dem Frauengesundheitszentrum in Graz oder einzelnen impfkritischen Frauenfachärzten in Österreich. Ich möchte nur rechtzeitig darauf hinweisen, dass für uns der Zusammenhang zwischen der HPV-Impfung und dem Tod unserer geliebten Jasmin hundertprozentig gegeben ist und wir vor dieser Impfung die Öffentlichkeit warnen wollen.

An was soll unsere Tochter sonst gestorben sein? Es wurde keine Ursache für die tödliche Atemlähmung gefunden, die Impfung darf es aber laut den österreichischen Impfexperten auch nicht gewesen sein. Jeder der Jasmin kannte oder sich mit dem Fall näher beschäftigt und den normalen Hausverstand einschaltet, kommt zu dem Schluss, dass nichts anderes als die HPV-Impfung der Auslöser für ihren Tod gewesen sein kann. Nicht umsonst hat auch der Gerichtsmediziner den Verdacht der Arzneimittelnebenwirkung beim Gesundheitsministerium gemeldet. Ich habe aber wenig Hoffnung, dass der Zusammenhang mit der HPV-Impfung bei den letzten noch ausstehenden Analysen eindeutig bestätigt werden kann, auch wenn der Gerichtsmediziner seine Mittel bestmöglich ausschöpft.

Andererseits besteht ein großes Interesse der Pharmaindustrie und der Politik daran, dass dies nicht der Fall ist. Die viel beworbene Impfung, mit der es jetzt viel Geld zu verdienen gilt (eine Serie von drei Impfungen kostet knapp 500 Euro), darf einfach keinen Schaden nehmen. Kritische und kompetente Mediziner unseres Landes werden ja jetzt schon mundtot gemacht. Ein Mail eines impfkritischen Primars einer gynäkologischen Abteilung in Österreich hat mich vergangene Woche erreicht, das ausschnittsweise folgenden Inhalt hat:

„…..Ich bin seit Anfang an sehr kritisch, impfe nicht in meiner Ordination, habe auch schon Vorträge kritischer Art dagegen gehalten, bin aber - da es sich um eine politische Aktion handelt - extrem unter Druck von meinem Arbeitgeber.
…… Ich würde Sie auch gerne unterstützen, habe aber einen "Maulkorb" für öffentliche Auftritte. Ich finde die Situation diesbezüglich grotesk und schlimm, dass man wirklich als "kritischer Mensch" sofort kriminalisiert
wird! Abschließend möchte ich Ihnen nur sagen, dass ich Ihre Situation sehr bedauere und mich für den Zustand der in Österreich herrscht schäme!!!“

Ich dachte wir leben im Sozial- und Gesundheitsstaat Österreich, dem ist wohl nicht mehr so. Die Dominanz der Pharmalobbyisten und der Politik ist im Gesundheitswesen anscheinend schon so eklatant, dass die ärztliche Elite unseres Landes nicht mehr dagegen auftreten darf. Ich bin zutiefst erschüttert, welche E-Mail-Schreiben mich von mir bisher unbekannten Ärzten und Personen erreichen, die schon länger gegen diesen Impfwahnsinn ankämpfen. Und unsere Tochter Jasmin ist leider bei ihrer ersten selbst gewählten Impfung ein Opfer dieser Kampagne geworden – morgen ist es ein anderes junges Mädchen.

Die Impfbefürworter werden froh sein, wenn kein Zusammenhang mit der Impfung bewiesen werden kann. Dann kann die nächste Werbekampagne mit noch mehr Mitteln gestartet werden und es kann wieder munter weiter drauflos geimpft werden, am liebsten vom Baby bis zur 90-jährigen Oma! Denn im Informationsblatt der Österr. Fachgruppe Gynäkologie und Geburtshilfe, das unsere Tochter von ihrer Frauenärztin erhalten hat, stehen weder eine Zielgruppe noch irgendwelche möglichen Nebenwirkungen drinnen. In Wirklichkeit gehörte unsere Tochter eigentlich schon gar nicht mehr zur Hauptzielgruppe der jungen Mädchen bis 15 Jahre vor dem ersten Sexualkontakt, nachdem die gleiche Frauenärztin ihr vier Jahre zuvor die Pille verschrieben hatte und aus den Studien bekanntermaßen die Wirkung der Impfung im Bereich der Vermeidung von HPV-Viren von 70 % auf 10-12 % mit zunehmenden Alter zurückgeht. Warum soll die Impfung dann derzeit überhaupt auf die Altersschicht bis 45 Jahre ausgedehnt werden, wie es die Pharmaindustrie wünscht und wie mir Impfexperte Elmar Joura und Katharina Stemberger, die Schirmherrin der Impfaktion, auch schon berichtet haben.

Was wurde von den Impfbefürwortern (z.B. von Dr. Elmar Joura) zu unserem Fall bisher öffentlich argumentiert:

– „Beim Tod drei Wochen nach der Impfung kann nicht einmal mehr von einem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gesprochen werden.“ Die Nebenwirkungen haben allerdings bereits kurz nach der Impfung begonnen und sind eindeutig auf die Impfung zurückzuführen und auch die Todesursache Atemlähmung ist sogar im Beipackzettel als seltene Nebenwirkung angeführt.

– Zur Ablenkung wird der völlig unsachliche, unnötige und in dieser Form unkorrekte Hinweis eingestreut, dass unsere Tochter „bis drei in der Früh unterwegs gewesen sei und erst abgeklärt werden muss, was die Todesursache war“. Erstens ist die Todesursache bereits abgeklärt. Es ist auch abgeklärt, dass sie keine Vergiftung und keine Verletzung hatte und ihr Tod nichts damit zu tun hat, wie sie den Abend verbracht hat. Sie war am Abend bei einem Konzert einer spanischen Band im Klub Ost, war nach Mitternacht noch bei Mc Donalds am Schwarzenbergplatz etwas essen und ist gemeinsam mit ihrer Freundin und Wohnungskollegin mit dem Bus noch bis zur Nußdorferstraße gekommen und wartete dort auf die Nightline. Nachdem diese am Donnerstag nicht fuhr, haben sie nach ca. einer dreiviertel Stunde ein Taxi nach Hause in die Sollingergasse im 19. Bezirk genommen und haben nach zwei Uhr in der Wohnung noch einen Tee getrunken sowie einen Toast gegessen und sind fröhlich und unbeschwert gegen drei Uhr schlafen gegangen. Ihre Freundin ist am nächsten Tag wohlbehalten aufgestanden und Jasmin muss nach wenigen Stunden im Schlaf verstorben sein. Warum starb Jasmin aus heiterem Himmel, wenn ihrer Freundin keinerlei Anzeichen von Beschwerden aufgefallen sind und Jasmin nichts dergleichen geäußert hat?

– Weiters wird argumentiert, dass „nun einmal abzuwarten ist, was bei der Analyse der Todesursache herauskommt“. Es wird wohl – wie ich befürchte - nichts herauskommen, aber auch keine andere Todesursache wird herausgefunden werden. Es kann uns niemand das Gegenteil beweisen, aber die Pharmaindustrie ist dann aus dem Schneider, auch wenn alle Indizien dafür sprechen und es auch keine andere Todesursache gibt.

Abschließend nochmals meine Frage, warum soll ein 19-jähriges topfites Mädchen an einer Atemlähmung versterben, wenn es nicht eine fatale Komplikation aufgrund dieser Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs war? Jasmin war ein junges Mädchen mit so viel Energie und so viel Liebe für die schönen Augenblicke des Lebens. Sie hätte gerade im Bereich der Betreuung von schwererziehbaren und behinderten jungen Menschen (Ergotherapie war ihr Ausbildungsziel zuletzt) noch viel Positives für das Gemeinwohl beitragen können oder nach ihrem Studium „Internationale Entwicklung“ gleich wie unsere zweite, zwei Jahre ältere Tochter, im Bereich der NGOs einen Beruf im Bereich des sozialen Ausgleichs angenommen.

Wir sind noch immer zutiefst betroffen vom Schicksal unserer Tochter Jasmin und die vielfach unfaire mediale Berichterstattung in der Woche vor Weihnachten belastete uns zusätzlich schwer. Schlimmeres können wir uns gerade heuer am Weihnachtsfest einfach nicht vorstellen.

Mit traurigen Grüßen
Stefan Soriat mit Gattin Barbara und Tochter Julia

Weihnachten 2007

-

Subject: Gardasil: Todesfälle nach Krebsimpfung
From: "Nature Power Trading Ltd."
Date: Wed, 2 Jan 2008 23:57:46 +0100 (CET)
Reply-To: "Nature Power Trading Ltd."

GARDASIL: TODESFÄLLE NACH KREBSIMPFUNG

Liebe Kundinnen und Kunden,
verehrte Freunde unseres Hauses,

vielleicht erinnern Sie sich noch an meinen Newsletter zum Thema Gardisil?

hier können Sie ihn noch einmal lesen: http://www.naturepower.ch/3863.html

Izwischen mehren sich die Meldungen über Todesfälle im Zusammenhang mit den
Impfungen. Es gibt einen bekannt gewordenen Todesfall in Deutschland, der
von der Presse aber nicht aufgegriffen wurde. Es gibt Fälle in den USA, in
Australien und jetzt in Österreich.

Es ist erstaunlich, wie offen die österreichische Presse über den Todesfall
einer 19-jährigen jungen Frau drei Wochen nach einer Impfung gegen
Gebärmutterhalskrebs berichtet. Erstaunlich zumindest aus deutscher Sicht.
Hier ist bereits im Juni ein 17-jähriges Mädchen nach der Krebsimpfung
verstorben. Das war aber kein Thema für die deutsche Medienlandschaft. Es
war auch kein Thema für das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das in
Deutschland für die Impfstoffsicherheit zuständig ist. Dort hat man bisher
offenbar noch nicht einmal den genauen zeitlichen Abstand zwischen der
Impfung und dem Eintreten des Todes der 17-Jährigen recherchiert! Auch
eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz wurde bisher nicht
fristgerecht beantwortet.

Pressebericht Österreich Beispiel 1
Tod 19-jähriger Studentin: Gutachten im Jänner

WIEN/UNTERACH. Im Jänner soll feststehen, ob es einen Zusammenhang zwischen
einer Impfung gegen Humane-Papilloma-Viren und dem Tod von Jasmin S.
gibt.

Wie berichtet, war die Studentin aus Unterach am 12. Oktober plötzlich in
ihrer Wohnung in Wien gestorben. Ihr Vater vermutet einen Zusammenhang mit
einer Impfung gegen Humane-Papilloma-Viren (HPV), die Jasmin rund drei
Wochen vor ihrem Tod erhalten hatte.

Um den Fall genau zu klären, hat die Staatsanwaltschaft Wien ein Verfahren
gegen unbekannte Täter wegen des Verdachtes auf Paragraph 75
Strafgesetzbuch (Mord) unter der Aktenzahl 19 UT 505/07f eingeleitet. Das
bedeutet aber nicht gleichzeitig - wie jetzt in der Bevölkerung angenommen
wird - dass Jasmin vorsätzlich getötet wurde, sondern dass weitreichende
Untersuchungen stattfinden können. "Wir wollen, dass der Fall von einem
Staatsanwalt bearbeitet wird", stellt Gerhard Jarosch, Sprecher der
Staatsanwaltschaft Wien, noch einmal klar.

"Sie hatte vorher keinerlei Beschwerden, außer in den letzten zehn Tagen
leichte Magenkrämpfe und Durchfall. Die Obduktion hat ergeben, dass sie
organisch völlig gesund war, keine Vergiftung, keine Thrombose, keine
Entzündung und kein Herzinfarkt", sagte ihr Vater. Er wartet jetzt auf das
Gutachten, ob es einen Zusammenhang zwischen Impfung und Tod gibt.

Pressebericht Österreich Beispiel 2
Tod nach HPV-Impfung: Bisher keine eindeutige Todesursache

Untersuchungen bei Staatsanwaltschaft und Bundesministerium laufen weiter -
FGZ: MedizinerInnen sollen unerwünschte Nebenwirkungen verlässlich melden

Graz - Nach dem Tod einer 19-jährigen Oberösterreicherin drei Wochen nach
ihrer HPV-Erstimpfung zur Verhütung von Gebärmutterhalskrebs hat sowohl
eine sanitätspolizeiliche als auch eine gerichtsmedizinische Obduktion
keinerlei klare Todesursache hervorgebracht. Wie aus einem der APA
vorliegenden Schreiben hervorgeht, werden sowohl auf Ebene der
Staatsanwaltschaft Wien via Gerichtsmedizin als auch nach
Arzneimittelrecht im Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
weitere Untersuchungen durchgeführt.

Kein Grund für Maßnahmen

Der Impfstoff gegen Human-Papilloma-Viren (HPV, Gebärmutterhalskrebs, Anm.)
sei zentral zugelassen, hieß es in dem Schreiben. Der Fall des Mädchens
sei auch bei der europäischen Arzneimittelagentur EMEA diskutiert worden,
eine Notwendigkeit für etwaige Sicherheitsmaßnahmen sei nicht gegeben.

Die 19-jährige Studentin, sie stammte aus der Region Mondsee in
Oberösterreich, starb offenbar in der Nacht auf 12. Oktober plötzlich in
ihrer Wiener Wohnung. Drei Wochen vorher hatte sie die erste Teilimpfung
gegen HPV-Infektionen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs erhalten.

Mediziner/Innen sollen unerwünschte Wirkungen melden

Für das Frauengesundheitszentrum Graz bestätigt der Fall die Notwendigkeit,
dass ÄrztInnen, ApotherkerInnen und Hebammen gewissenhaft alle
unerwünschten Wirkungen von Impfungen und Medikamenten an die in
Österreich mit der Zulassung von Arzneimitteln betraute Behörde "ages
pharmmed" melden. Vorschnell zu behaupten, es gäbe keinen Zusammenhang
zwischen Impfung und Todesfall, sei nicht angebracht, so Sylvia Groth. In
den USA wurden bereits mehrere Todesfälle bekannt, die nach einer
HPV-Imfpung eintraten. Eine Studie von "Judicial Watch", der Daten der
US-Food and Drug Administration zugrunde lagen, verweist darauf. (APA/red)

Australien: Schwere Impfkomplikationen nach Krebsimpfung
Auch in Australien sind bei Mädchen und jungen Frauen, die gegen
Gebärmutterhalskrebs geimpft wurden, schwere Impfkomplikationen
aufgetreten. Bis 30. Nov. 2007 wurden etwa 500 Meldungen registriert. Die
Behörden halten Details, die über Ursachen Aufschluss geben könnten,
bisher unter Verschluss.

Weitere Informationen in englischer Sprache:

http://v.mercola.com/blogs/post.aspx?App=public_blog&PostID=29768&Subscribed=1

Naturheilkundler warnen seit langem vor diesem Impfstoff.

Bitte geben Sie diesen Newsletter weiter. Es gibt - so liest man - immer
noch junge Mädchen, die noch nicht geimpft worden sind .... Und es gibt
viele tausend besorgte Mütter, die glauben, ihren Töchtern etwas Gutes zu
tun, wenn sie sie impfen lassen ... Und die Krankenkasse zahlt ja die
Kosten ...

Ich habe diese Meldungen zwischen Weihnachten und Neujahr gefunden. Und
dann bekamen wir auch noch die letzte Kent-Depesche zum gleichen Thema.
Ich will keine Panik verursachen. Aber ich will meiner Pflicht zur
Information nachkommen. Um ganz ehrlich zu sein: Ich fürchte, ich werde
über Gardasil noch mehrmals zu berichten haben. Ich glaube kaum noch, dass
es dabei auch positive Berichte geben wird. Und zu keinem Zeitpunkt werde
ich Ihnen raten, Ihre Töchter impfen zu lassen. Aber Sie wissen es ja
schon: Ich mache mich strafbar, wenn ich Ihnen von der Impfung abrate.
Doch mache ich mich auch strafbar, wenn ich "nicht zurate"?

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie auch 2008 liebevoll mit sich um..

Herzliche Grüße
Ihr Gerd Schaller

Wenn Ihnen der Newsletter gefallen hat und sie ihn gerne einem Freund,
Bekanten usw. empfehlen möchten, freuen wir uns wenn Sie uns empfehlen -
Bitte klicken Sie hier: http://www.naturepower.ch/index.php?id=3370

Die Informationen aus unseren Gesundheitsbriefen und die Beschreibungen zu
unseren Produkten dürfen auf keinen Fall als Ersatz für eine
professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte
Therapeuten angesehen werden. Der Inhalt der Produktbeschreibungen von
Nature Power kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig
Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen.
Nature Power Trading Ltd. - Bullrushes Farm, Coombe Hill Road -
East Grinstead, West Sussex - England, RH19 4LZ -
Registriernummer: 5368906 (Register of Companies for England and Wales)

GARDASIL: TODESFÄLLE NACH KREBSIMPFUNG

Gardasil: Todesfälle nach Krebsimpfung

Es ist erstaunlich, wie offen die österreichische Presse über den Todesfall
einer 19-jährigen jungen Frau drei Wochen nach einer Impfung gegen
Gebärmutterhalskrebs berichtet. Erstaunlich zumindest aus deutscher Sicht.
Hier ist bereits im Juni ein 17-jähriges Mädchen nach der Krebsimpfung
verstorben. Das war aber kein Thema für die deutsche Medienlandschaft. Es
war auch kein Thema für das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das in
Deutschland für die Impfstoffsicherheit zuständig ist. Dort hat man bisher
offenbar noch nicht einmal den genauen zeitlichen Abstand zwischen der
Impfung und dem Eintreten des Todes der 17-Jährigen recherchiert! Auch
eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz wurde bisher nicht
fristgerecht beantwortet.
Pressebericht Österreich Beispiel 1
Tod 19-jähriger Studentin: Gutachten im Jänner
WIEN/UNTERACH. Im Jänner soll feststehen, ob es einen Zusammenhang zwischen
einer Impfung gegen Humane-Papilloma-Viren und dem Tod von Jasmin S.
gibt.

Wie berichtet, war die Studentin aus Unterach am 12. Oktober plötzlich in
ihrer Wohnung in Wien gestorben. Ihr Vater vermutet einen Zusammenhang mit
einer Impfung gegen Humane-Papilloma-Viren (HPV), die Jasmin rund drei
Wochen vor ihrem Tod erhalten hatte.
Um den Fall genau zu klären, hat die Staatsanwaltschaft Wien ein Verfahren
gegen unbekannte Täter wegen des Verdachtes auf Paragraph 75
Strafgesetzbuch (Mord) unter der Aktenzahl 19 UT 505/07f eingeleitet. Das
bedeutet aber nicht gleichzeitig - wie jetzt in der Bevölkerung angenommen
wird - dass Jasmin vorsätzlich getötet wurde, sondern dass weitreichende
Untersuchungen stattfinden können. "Wir wollen, dass der Fall von einem
Staatsanwalt bearbeitet wird", stellt Gerhard Jarosch, Sprecher der
Staatsanwaltschaft Wien, noch einmal klar.

"Sie hatte vorher keinerlei Beschwerden, außer in den letzten zehn Tagen
leichte Magenkrämpfe und Durchfall. Die Obduktion hat ergeben, dass sie
organisch völlig gesund war, keine Vergiftung, keine Thrombose, keine
Entzündung und kein Herzinfarkt", sagte ihr Vater. Er wartet jetzt auf das
Gutachten, ob es einen Zusammenhang zwischen Impfung und Tod gibt.
Pressebericht Österreich Beispiel 2
Tod nach HPV-Impfung: Bisher keine eindeutige Todesursache
Untersuchungen bei Staatsanwaltschaft und Bundesministerium laufen weiter -
FGZ: MedizinerInnen sollen unerwünschte Nebenwirkungen verlässlich melden
Graz - Nach dem Tod einer 19-jährigen Oberösterreicherin drei Wochen nach
ihrer HPV-Erstimpfung zur Verhütung von Gebärmutterhalskrebs hat sowohl
eine sanitätspolizeiliche als auch eine gerichtsmedizinische Obduktion
keinerlei klare Todesursache hervorgebracht. Wie aus einem der APA
vorliegenden Schreiben hervorgeht, werden sowohl auf Ebene der
Staatsanwaltschaft Wien via Gerichtsmedizin als auch nach
Arzneimittelrecht im Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
weitere Untersuchungen durchgeführt.

Kein Grund für Maßnahmen
Der Impfstoff gegen Human-Papilloma-Viren (HPV, Gebärmutterhalskrebs, Anm.)
sei zentral zugelassen, hieß es in dem Schreiben. Der Fall des Mädchens
sei auch bei der europäischen Arzneimittelagentur EMEA diskutiert worden,
eine Notwendigkeit für etwaige Sicherheitsmaßnahmen sei nicht gegeben.
Die 19-jährige Studentin, sie stammte aus der Region Mondsee in
Oberösterreich, starb offenbar in der Nacht auf 12. Oktober plötzlich in
ihrer Wiener Wohnung. Drei Wochen vorher hatte sie die erste Teilimpfung
gegen HPV-Infektionen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs erhalten.
Mediziner/Innen sollen unerwünschte Wirkungen melden
Für das Frauengesundheitszentrum Graz bestätigt der Fall die Notwendigkeit,
dass ÄrztInnen, ApotherkerInnen und Hebammen gewissenhaft alle
unerwünschten Wirkungen von Impfungen und Medikamenten an die in
Österreich mit der Zulassung von Arzneimitteln betraute Behörde "ages
pharmmed" melden. Vorschnell zu behaupten, es gäbe keinen Zusammenhang
zwischen Impfung und Todesfall, sei nicht angebracht, so Sylvia Groth. In
den USA wurden bereits mehrere Todesfälle bekannt, die nach einer
HPV-Imfpung eintraten. Eine Studie von "Judicial Watch", der Daten der
US-Food and Drug Administration zugrunde lagen, verweist darauf. (APA/red)

Australien: Schwere Impfkomplikationen nach Krebsimpfung
Auch in Australien sind bei Mädchen und jungen Frauen, die gegen
Gebärmutterhalskrebs geimpft wurden, schwere Impfkomplikationen
aufgetreten. Bis 30. Nov. 2007 wurden etwa 500 Meldungen registriert. Die
Behörden halten Details, die über Ursachen Aufschluss geben könnten,
bisher unter Verschluss.



Subject: Gardasil - neue Nachrichten zum Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs
From: "Nature Power Trading Ltd."
Date: Mon, 21 Jan 2008 23:54:51 +0100 (CET)
Reply-To: "Nature Power Trading Ltd."

GARDASIL - NEUE NACHRICHTEN ZUM IMPFSTOFF GEGEN GEBÄRMUTTERHALSKREBS

Liebe Kundinnen und Kunden,
verehrte Freunde unseres Hauses,

Gardasil und kein Ende ... Nachdem am Anfang die internationale Presse die
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs gejubelt hat, kehrt sich das Ganze
langsam um. Berichte über Risiken und Nebenwirkungen häufen sich. Ich habe
heute zwei Meldungen für Sie: Die Foundation for Natural Heallth hat
einen Bericht ins Internet eingestellt.. Sehr lesenswert. Der zweite
Bericht betrifft den Todesfall von Jasmin in Österreich, die nach einer
Impfung mit Gardasil an Atemlähmung verstorben ist.

HPV-Impfstoffforscher kritisiert die Werbung für die Impfung als
"Gesundheits-Experiment"

Ein Forscher, der 20 Jahre lang den HPV-Virus studiert hat und die meiste
Arbeit dessen geleistet hat, was dann dazu verwendet wurde, einen
Impfstoff gegen den Virus zu entwickeln, hat davor gewarnt, die Impfung
für Mädchen unterhalb von 18 Jahren freizugeben. Das könnte zurückschlagen
und die Anzahl der Fälle an Gebärmutterhalskrebs erhöhen. Er sagt weiter,
dass es keinerlei Studien gäbe, um die Wirksamkeit der Impfung an Mädchen
unter 15 Jahren überhaupt zu untersuchen.

Mehr Informationen dazu (in englischer Sprache) auf den Seiten der
Forschungsstiftung für natürliche Gesundheit .

http://www.research4health.net/index.php?id=152

Todesfall nach HPV-Impfung in Österreich

Über verschieden Quellen erhielt ich in den letzten zwei Wochen eine
zusammenfassende Beschreibung des bekannt gewordenen Todesfalls in
Österreich. Diese Zusammenfassung sollte - auf Wunsch der Eltern von
Jasmin - dazu dienen, vor der Impfung zu warnen. Vor der Veröffentlichung
des Berichts habe ich noch einmal Emailkontakt zu den Eltern aufgenommen
und erhielt dann folgenden Text:

Sehr geehrter Herr Schaller,
die Verbreitung unseres privaten Schicksals hat inzwischen ungeahnte
Ausmaße angenommen, belastet uns zusätzlich schwer und wir haben damit
genug von unserem Privatleben Preis gegeben. Das Thema ist zumindest in
Österreich momentan in allen Medien präsent. Wie Sie auch wissen, wird
eine Impfnebenwirkung in keinem Fall öffentlich bestätigt werden und es
besteht somit die Gefahr, dass wir mit unseren Verdächtigungen irgendwann
"gegen die Wand der Pharma- und Impflobby rennen" und dann noch
angegriffen und beschuldigt werden. Ich habe am Montag, nachdem ich auch
einige TV-Interviews für österreichische Sender gegeben habe, einen
Schlussstrich gezogen und alle weiteren öffentlichen Bekundungen abgesagt
und ich verwehre mir auch jede weitere öffentliche Publizierung unserer
Namen und der Bilder unserer Jasmin in irgendwelchen Medien, sei es im
Internet, in Newslettern, in Zeitungen oder im Fernsehen.
Wir haben das Thema stark sensibilisiert und jetzt müssen wir uns wieder
zurückziehen, sonst gehen wir selbst daran zugrunde. Unsere persönliche
Situation innerhalb der Familie befand sich in den letzten Tagen auf einem
Tiefpunkt drei Monate nach dem Tod unserer Tochter. Wir können so nicht
weiter verfahren und können eine weitere Verbreitung nicht zulassen, da
jede Verbreitung wieder weitere Reaktionen auslöst.
Ich bitte Sie daher, eine Veröffentlichung in Ihrem Gesundheitsbrief zu
unterlassen.
Mit bestem Dank für Ihr Verständnis!

Es steht zu befürchten, dass die Eltern Recht haben: Der Todesfall wird
öffentlich nicht als Impfnebenwirkung bestätigt werden. Es stellt sich
allerdings die Frage, ob das bei Betrachtung der weiteren bekannt
gewordenen Todesfälle in der Welt die richtige Lösung für die Gesundheit
abertausender Mädchen darstellt.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um..

Herzliche Grüße
Ihr Gerd Schaller

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Bekanten usw. empfehlen möchten, freuen wir uns wenn Sie uns empfehlen -
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Die Informationen aus unseren Gesundheitsbriefen und die Beschreibungen zu
unseren Produkten dürfen auf keinen Fall als Ersatz für eine
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Registriernummer: 5368906 (Register of Companies for England and Wales)

— Dokumentation —

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=2971658/1mh1f88/index.html

Milliardengeschäft Krebsmedikamente
Wie die Pharmaindustrie mit Scheininnovationen Kasse macht

Es ist der wohl grausamste Krankheitsbefund: Krebs. Mehr als 400.000 Menschen im Jahr trifft es. Was dann folgt, ist ein schlimmes Wechselbad, mal Hoffnung, mal Verzweiflung.

Das aber ist nur die eine Seite der Krankheit. Die andere Seite lautet: Geld. Unsummen von Geld, denn am Krebs verdienen viele. Allen voran die Pharmaindustrie. Ständig bringt sie neue Medikamente auf den Markt. Aber halten die auch, was versprochen wird?

Ganz neu zum Beispiel dieses Arzneimittel mit dem Namen Avastin. Von dem heißt es, es verlängere beim Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium das Überleben. Thomas Dauser und Ulrich Neumann fragen nach: Stimmt das wirklich?

Bericht:

Visite auf der Krebsstation im Berliner Helios-Klinikum. Chefarzt ist hier Professor Ludwig. Er ist einer der Krebsspezialisten Deutschlands und gleichzeitig Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Seine erste Patientin an diesem Tag – Eike Linnich. Seit einigen Jahren bekommt sie Krebsmedikamente.

O-Ton:
»Mir geht es verhältnismäßig gut. Ich meine, wenn ich mich in die Hand von Fachleuten begebe, wenn ich das Vertrauen nicht habe und nicht den gewissen Glauben daran, dass sie mir helfen können, dann habe ich mich ja auch selbst aufgegeben.«

O-Ton, Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Vors. Arzneimittelkommission der dt. Ärzteschaft:

»Bei dieser Patientin freuen wir uns natürlich, dass wir mit einem neuen Wirkstoff eine deutlich verbesserte Behandlungsmöglichkeit haben. Das ist aber derzeit leider die Ausnahme, und die meisten der neuen Wirkstoffe haben noch nicht bewiesen, dass sie für Krebspatienten einen wirklichen Zusatznutzen bringen.«

Neue Krebsmedikamente ohne Zusatznutzen? Wie kommt Professor Ludwig zu dieser Einschätzung? Wie groß sind die Erfolge tatsächlich?

Wir sind im Tumorregister München. Professor Hölzel wertet hier seit Jahrzehnten die Krebsdaten von 70 Krankenhäusern aus. Die Daten zeigen, wie lange Patienten beispielsweise mit fortgeschrittenem Brustkrebs überleben. Jede Farbe hier steht für einen bestimmten Zeitraum in den vergangenen 25 Jahren.

O-Ton, Prof. Dieter Hölzel, Tumorregister München:

»Wenn in diesen 25 Jahren große Fortschritte erreicht worden wären, müssten diese sechs Kurven weit auseinander gehen, sodass wir zum Beispiel dann sagen könnten: Siehe da, im Vergleich zu 1980 haben wir jetzt die Überlebenszeiten um zwei Jahre verlängert. In Wirklichkeit sehen wir hier eine geringfügige Verbesserung, die in der Größenordnung von drei Monaten liegt.«

Auch bei anderen Krebsarten im fortgeschrittenen Stadium überleben nach den Daten von Professor Hölzel die Patienten trotz neuer Medikamente nur wenig länger.

Im Kampf gegen den Tod überbieten sich die Pharmafirmen mit immer neuen Krebsmedikamenten. Ein Milliardengeschäft. Über 400 Mittel sind gerade in Erprobung. Ständig kommen neue auf den Markt. Aktuelles Beispiel: Avastin vom Schweizer Pharmariesen Roche. Avastin ist in Europa zugelassen zur Behandlung bei fortgeschrittenem Brustkrebs, wird in Kombination mit einem weiteren Mittel verabreicht. Die dazugehörige Studie wurde vor vier Wochen veröffentlicht. Sponsor der Studie – die Roche-Tochter Genentech.

Wie bewertet diese Avastin-Studie der Berliner Krebsspezialist Professor Ludwig als Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

O-Ton, Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Vors. Arzneimittelkommission der dt. Ärzteschaft:

»Ich halte diese Studie für sehr problematisch. Sie zeigt, dass Avastin beim metastasierten Mammakarzinom, beim Brustkrebs, wirkt. Sie zeigt nicht, ob diese Kombination besser ist als die verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten, die wir haben. Und sie zeigt auch, dass diese Kombination mit ernsten, für den Patienten sehr belastenden Nebenwirkungen verbunden ist, die wir Patienten mit dieser Erkrankung, in dieser Situation, gerne ersparen würden.«

Frage: Leben die Patienten dadurch länger?

O-Ton, Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Vors. Arzneimittelkommission der dt. Ärzteschaft:

»Nein. Das zeigt diese Studie sehr deutlich: Ein Überlebensvorteil durch diese neue Kombination besteht nicht.«

Trotz mehrfacher Anfragen: kein Interview mit Roche. Nur eine schriftliche Antwort: Avastin bewirke die „beeindruckende Verlängerung des progressionsfreien Überlebens“. Hört sich gut an. Aber was bedeutet das?

Der Pharmakologe Professor Schönhöfer sagt, Avastin schiebt beim Brustkrebs einen Rückfall nur hinaus. Doch die Patienten leben insgesamt nicht länger. Seine Einschätzung:

O-Ton, Prof. Peter Schönhöfer, Mitherausgeber “arznei-telegramm”:

»Die Studie ist eine Marketing-Studie, in der ein Thema, nämlich der Wiederkehr des Krebses wird verzögert, aufgeblasen wird, um die Tatsache, dass das Mittel dann aber nicht das Leben verlängert, zu übertünchen. Das ist eine Marketingstudie, damit das Mittel besser da steht.«

Um trotzdem behauptet Roche in Anzeigen, auch bei fortgeschrittenem Brustkrebs: Avastin verlängert das Überleben.

O-Ton, Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Vors. Arzneimittelkommission der dt. Ärzteschaft:

»Ich empfinde diese Anzeige zu Avastin als unseriös. Es wird nicht nur suggeriert, es steht hier: Avastin first-line verlängert das Überleben. Und das trifft beim Mamma-karzinom nicht zu.«

Aber viele Ärzte scheinen den Anzeigen zu vertrauen. Dabei ist Avastin teuer. Behandlungskosten pro Jahr: ca. 60.000 Euro und damit rund 20mal teuerer als Standardtherapien beim Brustkrebs.

Die Kaufmännische Krankenkasse hat für REPORT MAINZ nachgerechnet. Bei ihr sind in den vergangenen fünf Jahren die Kosten für Fertigarzneimittel zur Krebsbehandlung um 240 Prozent gestiegen – trotz deutlich sinkender Fallzahlen.

O-Ton, Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender KKH:

»Das sind Steigerungen, wir haben heute im normalen Markt fünf bis sechs Prozent pro Jahr, und wenn man von dieser Größenordnung, von über 240 Prozent spricht, dann ist das exorbitant. Das heißt also letztendlich, hier kommt das zum Tragen, was wir immer wieder kritisieren: Die Pharmaindustrie kann nach völlig freien Marktmechanismen den Preis für Arzneimittel festsetzen.«

Und das nutzt die Pharmaindustrie aus. Denn im Gegensatz zu allen anderen europäischen Ländern können Pharmafirmen in Deutschland ihre Preise selbst bestimmen.

O-Ton, Prof. Peter Schönhöfer, Mitherausgeber “arznei-telegramm”:

»Die exorbitante Preissteigerung bei der Krebsmedikation steht im umgekehrten Verhältnis zur innovativen Leistung, die neue Krebstherapeutika erbringen. Hier klafft eine Schere auseinander. Die Preissteigerung steht in keinem Verhältnis zur Verbesserung der Therapie.«

Wie bei der KKH sind die Ausgaben für Medikamente zur Tumorbehandlung auch bundesweit hochgeschnellt – auf rund 1,4 Milliarden Euro. Das entspricht einer Zunahme in den vergangenen fünf Jahren um sogar 285 Prozent. Das ist die gravierendste Preisentwicklung bei Arzneimitteln.

O-Ton, Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Vors. Arzneimittelkommission der dt. Ärzteschaft:

»Man spricht im Zusammenhang mit den neuen Wirkstoffen in der Krebstherapie auch von der systemsprengenden Wirkung für die gesetzliche Krankenversicherung. Es wird sicherlich in den nächsten Jahren notwendig sein, hier neue Regularien einzuführen, weil sonst das Gesundheitssystem nicht mehr finanzierbar ist.«

Abmoderation Fritz Frey:

Wie sagt Professor Ludwig am Ende unseres Beitrages: Die Kostenentwicklung entfalte systemsprengende Wirkung für die gesetzliche Krankenversicherung. Da müssen doch im Gesundheitsministerium alle Alarmglocken klingen.

Alle Sendetermine:
21.01.2008, 21.45 Uhr, Report Mainz, Das Erste

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Nebenwirkung - TOD!
BU-008

Dieses Buch ist außergewöhnlich:
01Buch_Nebenwirkung

Nicht weil es um unlautere Praktiken internationaler Pharmakonzerne oder unwirksame Medikamente geht. Das alles wurde schon von investigativ arbeitenden Journalisten recherchiert und veröffentlicht.

NEBENWIRKUNG TOD wurde von einem hochrangigen Pharmamanager geschrieben. Von einem, der für Verschleierung, Betrug, Irreführung der Öffentlichkeit und der Gesundheitsbehörden verantwortlich war. Der Produkte skrupellos in Märkte „gedrückt“ hat, egal ob dabei Patienten umkommen. Der das für Konzerne getan hat, die von sich behaupten, ethisch zu handeln. Und trotzdem Mittel verkaufen, von denen sie wissen, dass sie tödliche Wirkungen haben. Und das nur aus einem Grund: um Umsatz und Gewinn zu maximieren. Auch wenn sie dafür über Leichen gehen.

Diese Story ist wahr. Aktuell und selbst erlebt.

Aus dem Vorwort

* Wussten Sie, dass große Pharmakonzerne 35.000 Euro pro Jahr und pro niedergelassenem Arzt aufwenden, um den Arzt dazu zu bringen, ihre Produkte zu verschreiben?

* Wussten Sie, dass so genannte Meinungsführer – also anerkannte Wissenschaftler und Ärzte – mit teuren Reisen, Geschenken und ganz schlicht mit Geld gezielt bestochen werden, um über Medikamente, deren schwerwiegende oder gar tödliche Nebenwirkungen publik wurden, positiv zu berichten, um die berechtigte Besorgnis bei Ärzten und Patienten zu zerstreuen?

* Wussten Sie, dass es für viele neu zugelassene Medikamente nur Kurzzeitstudien gibt und niemand weiß, wie sich die längere oder dauerhafte Einnahme auf den Patienten auswirkt?

* Wussten Sie, dass Forschungsberichte und Statistiken, die zur Zulassung eines Medikamentes bei den staatlichen Gesundheitsbehörden nötig sind, so lange geschönt werden, bis durch das Medikament verursachte Todesfälle darin nicht mehr vorkommen?

* Wussten Sie, dass mehr als 75 Prozent der führenden Wissenschaftler in der Medizin von der Pharmaindustrie bezahlt werden?

* Wussten Sie, dass Medikamente im Handel sind, bei deren Zulassung Bestechung im Spiel war?

* Wussten Sie, dass die Pharmaindustrie Krankheiten erfindet und sie in gezielten Marketingkampagnen bewirbt, um den Absatzmarkt für ihre Produkte zu vergrößern?

* Wussten Sie, dass die Pharmaindustrie zunehmend Kinder im Visier hat?


Nebenwirkung Tod. Korruption in der Pharma-Industrie. Ein Ex-Manager packt aus (Broschiert)
von John Virapen (Autor)
# Broschiert: 272 Seiten
# Verlag: Neuer Europa Verlag; Auflage: 1 (Januar 2008)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3866959206
# ISBN-13: 978-3866959200
# EUR 16,90, CHF 30,10

— Dokumentation —

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Martin Allen: Churchills Friedensfalle

Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941.
Druffel-Verlag, Inning am Ammersee 2003

1allen

Churchill: "Wir können keinen europäischen Krieg gewinnen - nur einen Weltkrieg!"
Warum Rudolf Heß 1941 nicht verhandeln durfte.

Nahezu sechs Jahrzehnte lang spekulierten Historiker über das Geheimnis des Englandfluges von Rudolf Heß. War er auf eigene Faust nach Großbritannien geflogen oder doch im Auftrag Hitlers? Wen wollte er in Schottland wirklich treffen? Hatte er einen Friedensplan dabei, welches waren die deutschen Vorschläge und wem wollte er diese unterbreiten, Churchill etwa? Was war der wirkliche Grund dafür, dass man Heß nach seinem extrem waghalsigen Flug in einer unbewaffneten Me -110 nicht den Status eines Parlamentärs gewährte und ausgerechnet ihn in Nürnberg zu lebenslanger Haft verurteilte?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Natürlich war Heß kein verwirrter Einzeltäter, der in einem Anfall geistiger Umnachtung auf eigene Faust nach England flog und nach seinem Scheitern diese Rolle auch in Nürnberg spielte (spielen musste oder wollte?) . Er flog im Auftrag Hitlers und hatte ein ungeheures Friedensangebot im Fluggepäck. Und dennoch ist die Auflösung dieses historischen Rätsels von weltgeschichtlicher Bedeutung, die Martin Allen in seinem neuen Buch "Hitlers Friedensfalle. Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941" gelungen ist, überraschender und weit spektakulärer als alle bisherigen Mutmaßungen. Das größte Verdienst erwarb sich der britische Historiker jedoch mit der Aufdeckung der Motive der britischen Regierung. Doch der Reihe nach...

Rudolf Heß war nicht nur der Stellvertreter Hitlers innerhalb der NSDAP und Minister ohne Geschäftsbereich, sondern er verfügte zudem über eine profunde außenpolitische Reputation. Als Schüler des Geopolitikers und Hochschullehrers Professor Karl Haushofer und Freund dessen Sohnes Albrecht, ebenfalls Professor und Geschäftsführer der "Gesellschaft für Erdkunde" zu Berlin, profitierte er nicht nur von deren außerordentlichen Kenntnissen, sondern auch von den exzellenten gesellschaftlichen und politischen Verbindungen, über die beide in Großbritannien verfügten. Außerdem war Heß der einzige nationalsozialistische Spitzenpolitiker, der sich auch als Mitvierziger in ausgezeichneter sportlicher Verfassung befand und zudem ein hervorragender (Weltrekord-)Flieger war. Als Emissär war er darüber hinaus erste Wahl, da er einer der wenigen NS-Politiker war, die noch nicht im Visier der publizistischen Hetzkampagnen der demokratischen Presse gestanden hatten; gerade in England kannte man Heß als einen Mann von Wort und Vernunft, der nicht ohne Grund im Reich den Ruf des "Gewissens der Partei" hatte und von Freunden liebervoll-ironisierend auch als deren "Klagemauer" bezeichnet wurde. Der halsbrecherische Flug, den er am 10. Mai 1941 unternahm, war nur das letzte Glied einer langen Kette. Aus einem Dokument des britischen Außenministeriums geht hervor, dass Hitler bis zum 10. Mai insgesamt 42 (in Worten: zweiundvierzig) Mal über verschiedene Kanäle versucht hatte, Friedens- und Waffenstillstandsangebote zu unterbreiten. Ausländische Vermittler, deutsche Diplomaten, engste Mitarbeiter, ja selbst der Vatikan usw., sie alle hatten diesbezüglich in Hitlers Auftrag bereits mit der britischen Regierung Kontakt aufgenommen. Und immer, wenn die Kontaktpersonen besonders vielversprechend waren oder sich im weit entfernten Ausland befanden, riskierte Heß bei Mittelstreckenflügen sein Leben.

So flog er mit seiner Me-110 (Kennung VJ-OQ) am 28. Juli 1940 von Augsburg nach Lissabon, um dort den überaus deutschfreundlichen britischen Ex-Monarchen Edward VIII., den Herzog von Windsor, zu treffen. Dieser wollte als Kontaktmann zu friedensbereiten Engländern fungieren. Als Churchill dies erfuhr, zwang er den ehemaligen König sofort, die Verhandlungen abzubrechen und sich auf die Bahamas als britischer Gouverneur "strafversetzen" zu lassen.

Nachdem dieser Kanal verschüttet war, ging man in Deutschland dennoch davon aus, dass es in Großbritannien zahlreiche Spitzenpolitiker gebe - eine sogenannte parteiübergreifende Friedensfraktion -, die bereit seien, zum geeigneten Zeitpunkt Churchill mit Hilfe eines parlamentarischen Misstrauensvotums zu stürzen und umgehend einen Waffenstillstand mit dem Deutschen Reich abzuschließen. Und mit diesen Leuten, unter die man auch den Außenminister Lord Halifax, zahlreiche Hochadelige und den britischen Botschafter in Spanien, Sir Samuel Hoare, einen früheren "Appeaser", zählte, musste man unbedingt in Kontakt bleiben. Einen "7- Punkte-Friedensplan" hatte man bereits mit dem Herzog von Windsor debattiert, diesen später auch dem Papst unterbreitet. Der war von der Ernsthaftigkeit des deutschen Angebots völlig überzeugt und von den unglaublichen Konzessionen, die Hitler bereit war, für einen sofortigen Frieden einzugehen, so beeindruckt, dass er sich bereit erklärte, als Vermittler zu fungieren. Dies geschah im November 1940 und zeigt, dass Hitler die Friedensfühler eben nicht ausstreckte, um unbedingt seinen Krieg im Osten führen zu können, sondern dass er einen wirklichen europäischen Frieden im Blick gehabt hat. Dafür sprechen auch die gegenüber den vermeintlichen britischen Verhandlungspartnern geäußerten Sorgen "um den Bestand der weißen Rasse" und die Rolle und den Fortbestand des europäischen Einflusses in der Welt, hier explizit die Unversehrtheit des britischen Empires.

Und Rudolf Heß wollte diesen Eindruck verstärken helfen. Deswegen flog er gegen Ende des Jahres mehrmals ins neutrale Spanien und vor allem in die Schweiz, um dort incognito Sir Samuel Hoare zu treffen. Der einzig erhaltene Abschiedsbrief vom 4. November 1940 gibt davon Zeugnis; Aussagen seines Chefmechanikers von den Messerschmidt -Werken in Augsburg belegen zudem weitere Flüge in die Schweiz im Dezember 1940. Die deutsche Führung muß aber wohl bemerkt haben, dass sie von den Briten hingehalten wurde. Man wollte endlich Personen sehen, die bereit waren, auf neutralem Boden in Verhandlungen ihre Absichten und ihr Gesicht zu zeigen, nachdem über Albrecht Haushofer scheinbar eine Kontaktbrücke bis in den Buckingham-Palast selbst hineinreichte.

Inzwischen begann Hitler die Zeit wegzulaufen, denn man hatte im November 1940 beim Besuch des sowjetischen Außenministers Wjatscheslaw Molotow in Berlin feststellen können, dass die Russen auf eine Niederlage des Deutschen Reiches setzten. Man stand mit ihnen nicht mehr Rücken an Rücken, man stand Brust an Brust, und Hitler wollte mit einem Präventivschlag einem Angriff der russischen Dampfwalze zuvorkommen.

In Großbritannien befand sich das Koalitionskabinett Churchill militärisch in weitaus größeren Schwierigkeiten. Aber man war sich auch bewusst, dass trotz der vielen Niederlagen immer noch eine 40 Kilometer breite Wasserbarriere die Insel vor dem Zugriff deutscher Truppen schützte. Aufmerksam hatte man registriert, wie verzweifelt Hitler trotz seiner militärischen Erfolge bemüht schien, fast um jeden Preis den Frieden wiederherzustellen und mit England zu einem Ausgleich zu gelangen, der beide Seiten das Gesicht wahren ließ. Die Friedensfühler waren der Hebel, mit dem man das Patt in die Länge ziehen konnte. Die vermeintliche Friedensfraktion war eine Finte des britischen Geheimdienstes, ausgelegt, um Hitler Glauben zu machen, er können mit einem baldigen Frieden rechnen. In Wirklichkeit waren alle wichtigen Personen eingeweiht und die eigens zu diesem Zweck eingerichtete Spezialeinheit SOE (Special Operations Executive) des Ministeriums für Wirtschaftliche Kriegführung, die vom Landsitz des Herzogs von Bedford in Woburn Abbey, ca. 100 km nördlich von London, aus operierte, überwachte und steuerte jeden Kontakt.

Und genau dessen Minister, der Labour-Abgeordnete Hugh Dalton, der als Geheimdienstmann nach eigener Aussage bereit war, im Krieg so ziemlich alle unfairen Mittel gegen die "Hunnen" bis hin zum "Knochenkegeln" einzusetzen, sorgte für einen Eklat mit Churchill. Er hatte erfahren, dass der Premierminister geäußert hatte: "Wir können keinen europäischen Krieg mehr gewinnen - nur noch einen Weltkrieg!" Damit versuchte er die kriegsmüden Minister seines Kabinetts bei der Stange zu halten, denn er machte ihnen unmissverständlich klar, dass es dem britischen Geheimdienst bis zum Jahresende 1941 gelingen würde, sowohl die Vereinigten Staaten als auch die UdSSR in den Krieg hineinzuziehen. Und das würde das sichere Ende Hitlers und des Deutschen Reiches bedeuten. Dalton war klar, dass das Aufeinanderhetzen von Deutschen und Russen nicht mehr nur einige 10.000 Tote wie in Polen und im Westfeldzug, sondern Millionen Opfer fordern würde, und das, obwohl es möglich war, ohne einen weiteren Schuß Frieden zu Konditionen zu erzielen, die England fast wie den Sieger der Auseinandersetzung aussehen lassen würden. Er schrieb Churchill und auch Außenminister Anthony Eden daraufhin einen Brief, in dem er ihnen mitteilte, dass er sich nicht sicher sei, ob er das mit seinem Gewissen vereinbaren könne, und bat sie, die Sache noch einmal zu überdenken. Der Privatsekretär John Colville berichtete, dass er Churchill noch niemals so wütend erlebt habe, als beim Eintreffen dieses Briefes. Kein Wunder, denn schon einige Monate zuvor hatte man sich in internen Papieren darauf geeinigt, wogegen man Krieg zu führen beabsichtigte. In einem Brief an Eden klärte der Ständige Staatssekretär des britischen Außenministeriums, Sir Robert Vansittart, ein Mann von geradezu paranoider Germanophobie, seinen Minister über die wahren Gründe des britischen Kriegseintritt auf: "Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus und diejenigen (in den britischen Behörden), die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen... Alle Möglichkeiten für einen Kompromiß sind passé, und es wird jetzt einen Kampf bis zum Ende geben, und zwar bis zum bitteren Ende... Wir haben mehr als genug von (Friedensbemühungen von) Leuten wie Dahlerus , Goerdeler , Weißauer und Konsorten." Während man in der Presse der eigenen Bevölkerung vorgaukelte, es ginge um den Endkampf zwischen Demokratie und Diktatur, ging es in Wirklichkeit um eine Auseinandersetzung zweier Imperien: der europäischen Kontinentalmacht Deutsches Reich und dem britischen Empire. Statt um Ideologie ging es wie immer um reine Machtpolitik und die Zerstörung der aktuell stärksten Kontinentalmacht. Was dem britischen Geheimdienstminister Hugh Dalton ebenso wie dem Papst die Sprache verschlagen hatte, waren die mehrfach vorgetragenen Friedensvorschläge Hitlers.
Hier nur die wichtigsten Konzessionen, die Hitler einzuräumen bereit war. Ohne zu verhandeln:

1. Norwegen, Dänemark, Holland, Belgien und Frankreich werden wieder unabhängige Staaten, die ihre Verfassung wie ihre Regierung selbst bestimmen werden.
2. Deutschland ist bereit, den Ländern Reparationen zu leisten, die durch den Westfeldzug in Mitleidenschaft gezogen wurden, obgleich die Westmächte Hitler den Krieg erklärt hatten.
3. Alle Angriffswaffen sollten zerstört und die Streitkräfte der kriegführenden Staaten auf ein Maß zurückgeführt werden, dass den wirtschaftlichen und strategischen Erfordernissen des jeweiligen Landes entspricht.

4. Das Deutsche Reich fordert seine alten Kolonien mit Ausnahme von Südwestafrika zurück, entschädigt aber die inzwischen zumeist britischen Eigentümer, wenn sie diese wieder verlassen wollen.

5. Ein polnischer Staat wird in seinen ethnischen Grenzen wiederhergestellt; diese Zusage kann allerdings nur für den von Deutschen besetzten Teil gemacht werden.

6. Die Tschechei verbleibt weiterhin als Protektorat beim Deutschen Reich, aber die Tschechen können ihre Sprache und ihren Nationalcharakter frei ausbilden.

7. Für das Nachkriegseuropa soll eine Art wirtschaftlicher Solidarität zur Lösung der anstehenden Wirtschaftsfragen in Erwägung gezogen werden, bei denen möglichst europaweite Übereinkünfte ins Auge zu fassen sind.

Nichts war wichtiger für die britische Kriegs- wie auch für die Nachkriegspolitik, als zu verhindern, dass nicht nur die eigene Bevölkerung jemals merken sollte, für was sie weitere fünf Jahre kämpfen und leiden musste, sondern auch die europäischen Nachbarn nicht. Diese hätten sich nicht nur empört gezeigt, hätten sie erfahren, dass sie fünf Jahre früher ohne Blutvergießen und Zerstörungen die deutsche Besatzung hätten beenden können. Die britische Diplomatie wäre auf Jahrzehnte hinaus unglaubwürdig geworden, und ihre Vertreter weltweit wie Parias behandelt worden. Doch zurück zum Heß-Flug: Als das "Unternehmen Barbarossa" nicht mehr zu stoppen war, wollte Hitler Gewissheit über die Absichten der vermeintlichen Friedensfraktion in England haben. Er verlangte, "einen Vertreter des Mannes von Einfluß" zu sprechen und war bereit, dazu einen Emissär nach England zu entsenden. Bei dem Mann von Einfluß handelte es sich um den König George VI., denn nur er war in der Lage, Churchill zu entlassen. Sein Vertreter war kein andere als der Herzog von Kent, sein Bruder. Die Briten waren darauf eingegangen, diese Personen im schottischen Dungavel House auf einen deutschen Emissär warten zu lassen. Von deutscher Seite war der Gauleiter der Auslandsdeutschen Ernst Bohle vorgeschlagen worden, denn er kannte all diese Personen persönlich. Die Briten hatten ihn akzeptiert, da sie die Verhandlungen so zu führen gedachten, dass Ernst Bohle bei Stockungen in Deutschland hätte zurückfragen müssen - ihnen ging es nur um Zeitgewinn.
In Berlin entschied Heß wenige Tage vor dem Abflug in einem Gespräch mit Hitler, an Stelle Bohles selbst zu fliegen. Er war bevollmächtigt, er konnte die Verhandlungen zu einem Waffenstillstand führen, ihn hätte man nicht hinhalten können. Am Abend des Fluges warteten in England an drei Stellen Eingeweihte auf das Eintreffen Bohles: Churchill in Ditchley Park, seinem Landssitz während des Krieges, der britische Geheimdienst in Woburn Abbey und der Herzog von Kent in Dungavel House. Als Heß kurz vor seiner Ankunft per Funk zu erkennen gab, wer in der Maschine war, stellte sich bei den Briten umgehend Panik ein. Alles wollten sie, nur keine wirklichen Verhandlungen. Die bereits eingeschaltete Landebahnbeleuchtung wurde wieder ausgeschaltet, denn man glaubte, dass Problem Heß durch einen Absturz von selbst lösen zu können. Der Rest ist weithin bekannt. Die Presseerklärung Hitlers, in der Heß als geistesverwirrt bezeichnet wurde, gab auch Churchill dien Gelegenheit an die Hand, Heß nicht als Parlamentär zu behandeln.

Daß Hitler sich allerdings nicht mit der Festnahme seines Stellvertreters abgeben wollte, ist nun ebenfalls bewiesen. Wenige Wochen nach seiner Gefangennahme ließ er drei deutsche Fallschirmjäger während eines ablenkenden Bombenangriffs in der Nähe des Geheimdienstzentrums Woburn Abbey absetzen, da er wusste, dass der britische Außenminister dort jeden Samstag eintraf, um sich berichten zu lassen. Diese Agenten sollten Anthony Eden kidnappen, ihn nach dem Aufenthaltsort von Heß befragen und ihn ggf. gegen Heß austauschen. Sie wurden aber entdeckt, gefoltert und verhört, und da sie sich weigerten, für die Briten zu arbeiten, im Londoner Tower erschossen.

63 Jahre später wollte ein deutsches Fernsehteam in Woburn Abbey drehen. Der Eigentümer, der Herzog von Bedford, sagte erst zu, schränkte dann seine Zusage ein und sagte wenige Tage vor Drehbeginn kategorisch ab. Kein Wunder, denn in den Nachrichten der BBC war im November 2003 berichtet worden, daß bei Arbeiten an einem Golfplatz auf dem ehemaligen Sitz des Geheimdienstes ein Massengrab mit über 400 unbekannten Leichen gefunden worden sei, die etwa 60 Jahre dort begraben waren. Es handelt sich hierbei um illegal vom britischen Geheimdienst hingerichtete deutsche Spione, englische Doppelagenten oder schlichtweg um Defätisten. Man reibt sich die Augen und ist überrascht , dass nicht nur in Berliner Gestapogefängnissen gefoltert und erschossen worden ist, sondern auch im "liberalen" Großbritannien. Es gibt aber einen Unterschied. In Woburn Abbey wird niemals ein Gedenkstein enthüllt werden... Und der Gedenkstein, der 1992 an der Stelle aufgestellt wurde, an der Rudolf Heß landete, wurde von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Glasgow mit Vorschlaghämmern vor laufenden Fernsehkameras zertrümmert. Ein Vorgang, der fast so beschämend ist wie die mit an Sicherheit grenzende Ermordung des greisen Spandauer Gefangenen, als festzustehen schien, dass die Sowjets ihn 1987 als Geste der Humanität freizulassen beabsichtigten.

Allerdings ist Allen schon hier aufgefallen, dass vor allem die Briten viele erbeutete Dokumente vernichtet haben, die ihre Politik ins Zwielicht und zu unangenehmen Fragen hätten Anlaß geben können. Martin Allen zeigt in seinem Bestseller auf , warum: Weil Adolf Hitler bis zum Heß-Flug genau 42 Mal versuchte, Friedensfühler auszustrecken und diverse Friedensangebote unterbreitete, um den unsinnigen europäischen Krieg sofort und ohne Gesichtsverlust für eine der beiden kriegführenden Seiten beenden wollte. Es war Churchill, der den Krieg fortführen wollte, um jeden Preis, nicht als Kampf gegen den Nationalsozialismus (wie in der britischen Presse stets herausgestrichen!), sondern um den lästigen Konkurrenten, das Deutsche Reich, ein für alle Mal zu vernichten (wörtlich!). Da er wusste, dass Großbritannien einen europäischen Krieg nicht gewinnen wollte, ließ er seinen Geheimdienst die Weichen so stellen, dass 1941 die Sowjetunion und die USA in den Krieg hineingezogen werden mussten. Churchill wörtlich: "Wir können einen europäischen Krieg nicht gewinnen, nur einen Weltkrieg."

Hitler glaubte (naiver Weise), in England befände sich eine große "Friedensfraktion", die bereit sei, Churchill über ein Mißtrauensvotum zu stürzen, um nach der parlamentarischen Machtübernahme sofort einen Waffenstillstand mit dem Deutschen Reich zu schließen. Die Briten wussten davon und der Geheimdienst tat so, als ginge er darauf ein. Nach monatelangen Verhandlungen schlug am 10. Mai 1941 schließlich die Stunde der Wahrheit: Hitler wollte Klarheit und Heß flog als Bevollmächtigter des Reichskanzlers allein und unter Einsatz seines Lebens nach Schottland, um einen sofortigen Waffenstillstand und ehrenvolle Friedensbedingungen zu unterbreiten. Die Briten hatten aber jemand anderen erwartet, löschten die Landebefeuerung und zwangen den "Stellvertreter des Führers" so, aus seiner Me 110 abspringen zu müssen. Heß wurde gefangen genommen (ihm wurde kein Parlamentärsstatus zuerkannt), er durfte nie über seinen Flugsprechen, wurde für 46 Jahre inhaftiert und - als ihn die Sowjets unter Gorbatschow freilassen wollten, umgebracht. Die britische Diplomatie wäre auf jahrzehnte international kompromittiert gewesen, hätte die Welt erfahren, mit welchen Methoden man von der Insel aus den Krieg verlängerte, vor allem aber, welche Friedensbedingungen Hitler auf dem Höhepunkt seiner Macht zu gewähren bereit war.

Hier können nur einige Punkte erwähnt werden:

1. Wiederherstellung eines polnischen Staates in seinen ethnischen Grenzen.

2. Sofortiger Rückzug der deutschen Besatzungstruppen aus Frankreich, Belgien, Holland, Luxemburg, Dänemark und Norwegen.

3. Begleichung der durch die Kriegshandlungen entstandenen Schäden in den westeuropäischen Staaten.

4. Keine deutsche Einmischung in die internen Angelegenheiten der Nachbarstaaten.
5. Zerstörung aller Angriffswaffen, vollständige Rüstungskontrolle usw. Und dies im November 1940, zu einem Zeitpunkt also, wo der Präventivschlag gegen die UdSSR noch nicht geplant war. Selbst der Papst war von diesem Angebot so überwältigt, dass er sich bereit erklärte, als Vermittler zu fungieren.
Und das Hitler über alles informiert war, ist jetzt keine Spekulation mehr. 14 Tage nach Heß Gefangennahme versuchte er, ihn durch Fallschirmspringer befreien zu lassen, die in abenteuerlicher Weise den britischen Außenminister Eden kidnappen sollten. Doch dies und vieles mehr sollte man auf 430 Seiten lieber selber lesen... Am 10. Dezember 2003 hatten einige Tausend Fernsehzuschauer um 20.15 Uhr mit Spannung einen Beitrag erwartet, der im Internet und auf Videotext des Nachrichtensenders n-tv angekündigt worden war: der englische Historiker Martin Allen entdeckte sensationelle Dokumente zum Heß-Flug, die ein völlig neues Licht auf die Ereignisse des 10. Mai 1941 werfen. Jetzt exklusiv bei n-tv. Doch um 17.55 Uhr war der Beitrag verschwunden: abgesetzt und durch einen bahnbrechenden Beitrag über einen neuartigen Dieselkatalysator ersetzt worden. Hinter den Kulissen jedoch wurde fieberhaft diskutiert. Den verantwortlichen Redakteuren war nach Begutachtung des Beitrages klar geworden, dass es sich hier um historisches Explosivmaterial handelte, welches das britische Kriegskabinett unter Churchill mit eingeblendeten Dokumenten so belastete, dass die Kriegsschuldfrage plötzlich ganz anders gestellt werden könnte. Man musste in zwei Fragen Klarheit gewinnen: 1. Waren die im Film gezeigten Dokumente echt. 2. Wenn ja, handelte es sich dennoch um gewagte Interpretationen eines historischen Außenseiters oder wurde diese Auslegung der Fakten von "Zunftkoryphäen" geteilt? Aus diesem Grunde holte man zwei Expertisen ein. Dr. Michael Stenton, Historiker und Dozent an der Universitär Cambridge

Aus: „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“, Nr.:1/2004, Grabert, Tübingen. Über dieses Thema hat der Sender n-tv eine Dokumentation ausgestrahlt. Die Langfassung trägt den Titel „Geheimakte Heß“; VHS-Laufzeit 70 min., Lebenswissen Verlag GmbH, Richrather Str. 195a, 40723 Hilden.


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Zur Sonne - zur Freiheit
Anmerkungen zu unserer Sonne


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http://de.wikiversity.org/wiki/Projekt:Klimaskepsis/Es_ist_die_Sonne

Zweifellos ist die Sonne der Antreiber im Klimageschehen

Zweifellos ist die Sonne der Antreiber im Klimageschehen. Ohne unsere Sonne wäre die Erde ein kalter, dunkler und toter Klumpen irgendwo im All. Für vergangene Klimaschwankungen wurde deshalb immer wieder auf Zyklen in der Sonnenaktivität verwiesen. Die bekanntesten sind die so genannten Milankoviç-Zyklen, die allerdings nicht wirklich auf die Sonne zurückgehen. Bei ihnen handelt es sich um zyklische Veränderungen der Erdneigung und des Erdorbits um die Sonne im Abstand von 19.000 bis zu 400.000 Jahren, welche auf der Erde als variierende eingehende Energiemenge von der Sonne erscheinen.[1] Diese Zyklen sind einer der Erklärungsansätze für die wiederkehrenden Eiszeiten in der Erdgeschichte.[2] (Doch Vorsicht: Für sich allein genommen, reichen diese Schwankungen nicht als Ursache aus! Erst wenn mächtige Feedbacks im Klimageschehen mit einbezogen werden, kann man das Kommen und Gehen von Eis- und Warmzeiten erklären.) Deutlich kürzere und echte Sonnenzyklen kehren im Abstand von ca. 87 und ca. 210 Jahren wieder. Sie werden als Auslöser der so genannten Dansgaard-Oeschger-Ereignisse vermutet, mit einer gewissen Regelmäßigkeit vorkommenden, enormen Temperaturschwankungen vor allem auf der Nordhalbkugel während der Eiszeiten.[3] Der kürzeste und am besten untersuchte Solarzyklus trägt den schlichten Namen Sonnenfleckenzyklus und hat eine Dauer von 11 Jahren.

Die Bedeutung der Sonne für unser Klima ist damit nicht zu unterschätzen. Für die vergangenen 1.150 Jahre (allerdings ohne die letzten Jahrzehnte!) gehen einige Untersuchungen, darunter Usoskin et al. 2005, von einer engen Verbindung des Klimas mit der Sonnenaktivität aus.[4] Sami Solanki, Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, zufolge befinde sich die Sonne seit 70 Jahren in einem Aktivitätsmaximum, beobachtbar an der Zahl der Sonnenflecken, und strahle so stark wie seit 8.000 Jahren nicht mehr.[5] Das alles legt die Schlussfolgerung nahe, als könnte die Sonne bei der globalen Erwärmung ihre Finger möglicherweise im Spiel haben. Ist dies so?
Rekonstruierte Schwankungen der Sonnenfleckenzahl seit 1600. Deutet der vermutete Anstieg während der letzten Jahrhunderte auf einen maßgeblichen Einfluss der Sonne für die globale Erwärmung hin? Wohl kaum, denn wie zu sehen ist bewegt sich die Linie seit ca. 1950 seitwärts und ist aktuell nur wenig höher als in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Eine Reihe von Studien geht von vergleichsweise hohen Anteilen der Sonne an der globalen Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts aus. Der höchste Schätzwert innerhalb der Wissenschaft findet sich wohl bei Scafetta und West 2007, welche die Sonne für 8% bis 42% der beobachteten Erwärmung zwischen 1950 und 2005 verantwortlich machen (und sogar für 22% bis 69% seit 1900).[6] Diese Studie findet sich neuerdings auf zahlreichen Webseiten von SkeptikerInnen wieder und hat damit den vorherigen Favoriten Stott et al. 2003 abgelöst, welche für den Zeitraum von 1950 bis 1999 auf einen Sonnenanteil zwischen 16 % und maximal 36 % kommen.[7] Dass diese Studie im Netz hoch kursiert liegt wohl ausschließlich an dem hohen von ihr suggerierten solaren Anteil an der Erderwärmung und nicht an ihrem wissenschaftlichen Wert. Der Solarphysiker Rasmus Benestad hat Scafetta und West 2007 auf RealClimate.org scharf kritisiert. Die Arbeit enthält seinen Angaben zufolge einige äußerst fragwürdige Vorgehensweisen, welche zu einem künstlich aufgeblähten Ergebnis führen. Daneben finden sich handwerkliche Fehler wieder, eine zentrale Grafik beispielsweise passt nicht zu ihrer Beschreibung im Text.[8] Benestad hatte bereits frühere Studien der beiden Wissenschaftler kritisiert und sie als „schwerwiegend fehlerhaft“ bezeichnet.[9] [10] Zudem wird seltsamerweise der untere Rahmen von 8% beziehungsweise 22% gerne „vergessen“. Dabei passt er sehr viel besser zu den Ergebnissen anderer Studien. Wie sieht der Mainstream der Solar- und KlimaforscherInnen die Rolle der Sonne im jüngsten Klimageschehen?
Der Graph über die Sonnenaktivität seit 1975 zeigt eindeutig keinen Trend auf.

Das wissenschaftliche Verständnis über den Einfluss der schwankenden Sonnenaktivität auf das Klima wird vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) als „gering“ eingeschätzt.[11] Es ist also durchaus möglich, dass hier noch einige Überraschungen auf uns warten. Nichtsdestotrotz hat sich in der Wissenschaft ein stabiler Korridor herausgebildet, innerhalb dem die Sonnenaktivität als ursächlich für die Klimaerwärmung angesehen wird. Das IPCC schätzt, dass die Sonne seit der Industrialisierung etwa 0,12 Watt pro Quadratmeter (mit einem Unsicherheitsbereich von 0,06 bis 0,30 W/m2) zur Erderwärmung beigetragen hat. Im Vergleich zu anthropogenen Treibhausgasen und ihrem Beitrag von 2,63 (± 0,26) W/m2 ist das nur ein kleiner Bruchteil. Werden auch die ebenfalls von Menschen verursachten, kühlenden Aerosole mit einbezogen, beträgt das Verhältnis noch 1,6 W/m2 zu 0,12 W/m2, oder 7,5% solarer Anteil.[11] Diese 0,12 W/m2 entsprechen übrigens ziemlich genau dem regelmäßigen 11-Jahres-Zyklus der Sonne, bei dem die Solarkonstante von 1.367 W/m2 um 0,1% schwankt. Umgerechnet auf einen Quadratmeter Erdoberfläche ergibt dies eine Schwankung um 0,1 bis 0,2W/m2.[12]
Im direkten Vergleich zwischen gemessener Temperatur und Solaraktivität wird deutlich: Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts kann die Sonne durchaus als Erklärung für den Temperaturverlauf herhalten. Für die jüngste Erderwärmung trägt sie aber sicherlich nicht die Verantwortung!

Die überwiegende Mehrheit der ForscherInnen schätzt den Anteil der Sonne an der beobachtbaren Erwärmung übereinstimmend als sehr gering ein. Solanki beispielsweise betont, dass eine solare Ursache der globalen Erwärmung während der vergangenen Dekaden unwahrscheinlich sei,[13] die Sonne nicht der dominante Faktor gewesen sein und ihr Anteil an der Erwärmung seit 1970 bei maximal 30 % gelegen haben könne.[14] Schmitt und Schüssler 2003 zufolge zeige sich bis 1970 zwar noch eine relativ gute Korrelation des Helligkeitsanstiegs der Sonne mit der gemessenen globalen Erwärmung. Spätestens seitdem aber seien Treibhausgase eindeutig die hauptsächlichen Antreiber der Temperaturerhöhung gewesen.[15] Natalie Krivova, eine Kollegin Solankis, schreibt es sei „sehr wahrscheinlich, dass die Sonne nach 1980 nicht in irgendeiner signifikanten Weise zur globalen Erwärmung beigetragen“ habe.[16] Nach Foukal et al. 2006 sind die seit 1978 direkt aus dem Orbit gemessenen Veränderungen der Sonnenaktivität für sich allein zu geringfügig, um die Ursache für die erhebliche Erwärmung der letzten 30 Jahre gewesen zu sein.[17] Eben dies ist treffenderweise auch die Schlussfolgerung der oben schon erwähnten Studie von Usoskin et al. 2005, die auf den fehlenden Trend in der Sonnenaktivität seit 1975 verweist.[4] Eine Modellstudie von Ammann et al. 2007 kommt zu dem Schluss, dass selbst unter der Annahme einer starken mittelfristigen Beeinflussbarkeit des Erdklimas durch die Sonne und andere natürliche Faktoren die gemessene Erwärmung des 20. Jahrhunderts ohne Treibhausgase nicht erklärbar sei. Ohne Treibhausgase hätte sich die Temperatur bis 1950 nur um ca. 0,2°C erhöhen dürfen, ein Wert der zum Ende des Jahrhunderts durch steigende vulkanische Aktivität wieder deutlich hätte fallen müssen.[18] Stattdessen ist die Erde um über 0,7°C wärmer geworden.
Darstellung verschiedener möglicher Antreiber des Klimas und Vergleich mit den vorhandenen Messdaten der Lufttemperatur. Ausschließlich die theoretische Wirkung der Treibhausgase passt problemlos zu den beobachteten Veränderungen.

Wenn überhaupt, dann hätte sich die Erde in den letzten Jahren nach Lockwood und Fröhlich 2007 abkühlen müssen, da die Sonnenaktivität zurück ging.[19] Ganz im Gegenteil dazu fallen in die zwölf Jahre von 1995 bis 2006 die elf wärmsten je gemessenen. Noch ein weiteres Indiz spricht gegen die Sonne. Bei den Temperaturmessungen der unterschiedlichen Luftschichten konnte festgestellt werden, dass sich gleichzeitig neben der wärmer werdenden untersten Luftschicht, der Troposphäre, die darüber liegende Stratosphäre deutlich abkühlt.[20] Dieses Muster ist spezifisch für den Anstieg an Treibhausgasen in der Troposphäre, denn es verbleibt mehr Wärmeenergie in der Nähe der Erdoberfläche, und weniger Energie erreicht die Stratosphäre. Wäre eine gestiegene Sonnenaktivität ursächlich für die globale Erwärmung, dann müssten sich alle Luftschichten gleichermaßen aufheizen.[21]

Es stellt sich heraus: Interessant ist vor allem die Diskussion über den Einfluss der Sonne auf das Klima bevor der Beitrag des Menschen dominant wurde. Hier gibt es eine echte Kontroverse. Beispielsweise legen entgegen der oben erwähnten Rekonstruktion von Solanki andere Studien nahe, dass im 20. Jahrhundert keine historisch außergewöhnliche solare Aktivität messbar sei. Seit dem 17. Jahrhundert lasse sich kaum ein Zusammenhang zwischen Sonnenflecken und Erdtemperaturen belegen.[22] Rekonstruktionen, die mit anderen Methoden gewonnen wurden als die Arbeitsgruppe um Solanki verwendet, zeigen eine eindeutige Basisaktivität der Sonne während der vergangenen 400 Jahre, die auch zur Zeit des so genannten Maunderminimums nicht wesentlich von der heutigen verschieden gewesen sei.[23] Das Maunder-Minimum war eine Zeit außerordentlich geringer Sonnnenfleckenaktivität, die ursächlich mit der Kleinen Eiszeit in Verbindung gebracht wird.

Was verbleibt vom Argument, die Sonne sei verantwortlich für die Erderwärmung? Nicht viel. Wie eng auch immer sich im Hinblick auf die Klimageschichte die Sonnenaktivität als mit den variierenden Durchschnittstemperaturen verknüpft erweisen sollte: Für die seit den 1970er Jahren eingetretene Erwärmung ist nach allen verfügbaren Daten die Sonne aufgrund eines fehlenden Trends sicherlich nicht verantwortlich. Die festgestellten Beobachtungen, etwa die Abkühlung der Stratosphäre, passen nicht zu den theoretischen Voraussagen der Solarhypothese. Und die Arbeiten, welche methodisch korrekt sind und dennoch einen recht hohen solaren Anteil an der globalen Erwärmung seit 1950 in den Raum stellen, leiden unter einer fehlenden Hypothese, wie ein vermuteter (und bislang anscheinend vollkommen unbekannter) Wirkungsmechanismus überhaupt aussehen könnte. Der einzige Ansatz hierfür, der Einfluss der Sonne auf die Erde erreichende kosmische Strahlen, ist noch einmal um Größenordnungen weniger weniger stimmig als die hier diskutierte Solarhypothese.

Anmerkungen
1. Für eine recht technische Beschreibung siehe Open Mind: Wobbles, part 1 und Wobbles, part 2
2. J. Beer, M. Vonmoos und R. Muscheler: Solar Variability over the Past Several Millennia, in: Space Science Reviews, 2006, Vol. 125, S. 67–79, doi:10.1007/s11214-006-9047-4
3. Braun, Holger, Marcus Christl, Stefan Rahmstorf, Andrey Ganopolski, Augusto Mangini, Claudia Kubatzki, Kurt Roth und Bernd Kromer (2005): Possible solar origin of the 1,470-year glacial climate cycle demonstrated in a coupled model, in: Nature, Vol. 438, S. 208-211, 10. November, doi:10.1038/nature04121
4. 4,0 4,1 4,2 Usoskin, I.G., M. Schüssler, S.K. Solanki und K. Mursula (2005): Solar Activity Over the Last 1,150 Years: Does It Correlate With Climate? Conference Paper, The 13th Cambridge Workshop on Cool Stars, Stellar Systems and the Sun (PDF)
5. Solanki, Sami, I.G. Usoskin, B. kromer, M. Schüssler und J. Beer (2004): Unusual activity of the Sun during recent decades compared to the previous 11,000 years, in: Nature, Vol. 431, 28 Oktober, S. 1084–1087 (PDF)
6. N. Scafetta und B.J. West: Phenomenological reconstructions of the solar signature in the Northern Hemisphere surface temperature records since 1600, in: Journal of Geophysical Research, Vol. 112, D24S03, 2007, doi:10.1029/2007JD008437 (PDF)
7. Stott, Peter A., Gareth S. Jones und John F.B. Mitchell (2003): Do Models Underestimate the Solar Contribution to Recent Climate Change? In: Journal of Climate, Volume 16, Dezember, S. 4079–4093 (PDF)
8. Rasmus E. Benestad auf RealClimate.org: A phenomenological sequel vom 27. November 2007
9. Rasmus E. Benestad auf RealClimate.org: Another study on solar influence vom 31. März 2006
10. Rasmus E. Benestad auf RealClimate.org: How not to attribute climate change vom 10. Oktober 2006
11. 11,0 11,1 Intergovernmental Panel on Climate Change (2007): IPCC Fourth Assessment Report - Working Group I Report "The Physical Science Basis"
12. Georg Hoffmann auf Readers Edition: Here Comes the Sun - Der Einfluss der Sonne auf das Klima, Teil 1
13. Max Planck Society (2004): How Strongly Does the Sun Influence the Global Climate? Press Release, 2. August, siehe online
14. Solanki, S.K. und N.A. Krivova (2003): Can solar variability explain global warming since 1970?, in: Journal of Geophysical Research, Vol. 108, No. A5, 1200, doi:10.1029/2002JA009753
15. Schmitt, D. and M. Schüssler (2003): Klimaveränderung – Treibhauseffekt oder Sonnenaktivität? Max-Planck-Institut für Aeronomie (PDF)
16. Natalie Krivova auf einer Webseite des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung: The Sun and Earth's Climate - Some Results. Zitat im Original: „It is highly likely, however, that after 1980 the Sun has not contributed in any significant way to global warming.“
17. Foukal, P., C. Fröhlich, H. Spruit und T. M. L. Wigley (2006): Variations in solar luminosity and their effect on the Earth's climate, in: Nature, 443, S. 161–166, 14. September, doi:10.1038/nature05072
18. 18,0 18,1 Ammann, Caspar, Fortunat Joos, David S. Schimel, Bette L. Otto-Bliesner und Robert A. Tomas (2007): Solar influence on climate during the past millennium: results from transient simulations with the NCAR Climate System Model, in: Proceedings of the National Academy of Science, Vol. 104, Nr. 10, S. 3713-3718, doi:10.1073/pnas.0605064103
19. 19,0 19,1 M. Lockwood und C. Fröhlich (2007): Recent oppositely directed trends in solar climate forcings and the global mean surface air temperature, in: Proceedings of the Royal Society A, (PDF)
20. Q. Fu, C. M. Johanson, S. G. Warren, D. J. Seidel (2004): Contribution of stratospheric cooling to satellite-inferred tropospheric temperature trends, in: Nature, Vol. 429, S. 55-58, (PDF)
21. U.S. Climate Change Science Program (2006): Temperature Trends in the Lower Atmosphere. Steps for Understanding and Reconciling Differences (PDF, 9,4 MB)
22. Muscheler, Raimund, Fortunat Joos, Simon A. Müller und Ian Snowball (2005): How unusual is today’s solar activity?, in: Nature, Vol. 436, 28. Juli, S. E3–E4 (PDF)
23. Leif Svalgaard: (No?) Century-scale Secular Variation in HMF, EUV, or TSI, Beitrag auf dem Fall Meeting der American Geophysical Union 2007, GC31B-0351 (PDF)

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01Artikel_Sonne

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http://www.ieap.uni-kiel.de/et/ag-heber/ihy2007/materialien/physikjournal/scherer.pdf

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Die 5. Sonne

Die fünfte Sonne

Die fünfte Sonne ist erwacht!
Daf-Lot hat sie zurückgebracht
Die HAL und GAR sind nun vereint
Zweier Sonnen Schicksal scheint.

Bann der Zeit neigt sich dem Ende
Daf-Lot bringt die Geistes-Wende
Mit der Tafel in der Hand
Hat er Geist ins Korn gebrannt.

Zeit neigt sich zur letzten Stunde
Daf-Lot´s Speer dringt in die Wunde
Midraschim wird scharf durchtrennt
Tausendfach die Erde brennt.

Jachin und Boas fallen nieder
Schwarzer Staub deckt tote Glieder
Mondes Lauf im Glanz erschreckt
Hörner Schall die Helden weckt!

Tausend gold´ne Helme blinken
Schwarzer Götter Sterne sinken
Tausend gold´ne Schwerter schlagen
Daf-Lot lenkt den Sonnenwagen!

Sol und Santur nun vollbringen
Windheims neues Sieges-Singen
Und am Ziel die Doppel-Acht
HAGAL´s Weg ist nun vollbracht!

JarlVidar , der Hüter des Rothen Turmes, im Julmond 2003 -
Gezeigt und offenbart für die Wiederkunft des Letzten Avatar

01auferstehung

SOL ist der Begriff für unsere sichtbare helle Sonne

SANTUR ist der Begriff für die erd-innere schwarz-violette Sonne.
Diese 2 Sonnen dürfen in ihrer Kommunikation nicht gestört werden, soll es eine spirituelle Entwicklung geben! Leider dienen Projekte wie HAARP auch dazu, die Schwingungen von SANTUR zu eliminieren! Wenn es uns gelingt, und davon bin ich überzeugt, die Schwingungen von SOL und SANTUR wieder in Einklang zu bringen, wird dieses falsche Weltsystem wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

Jetzt zur Durchführung der Meditation:

1. Zu einem exakten Zeitpunkt, möglichst in der Dunkelheit, also in den späten Abendstunden, stellen wir uns aufrecht auf den Boden, die Beine in leichter V-Form auseinandergestellt, die Hände ebenso in V-Form nach oben gerichtet, Handflächen nach oben gehalten. Wir bilden in dieser Konstellation mit unseren Armen die MAN-Rune und mit unseren Beinen die YR-Rune! MAN+YR=HAGAL, das sollte uns klar sein, dazu kurz die Ausführungen von M. Serrano in seinem Buch „Der letzte Avatar“: „Die Nornen regieren auch das Reich des göttlichen Volkes der nordisch-hyperboräischen Götter. Das Irdische Erste Reich wird regiert von der Norne Urd und ihrer Rune Ur. Es ist das polare Reich der Divyas des Goldenen Zeitalters, der göttlichen Asen. Das Zweite Reich wird regiert von der Norne Werdandi. Ihre Rune ist MAN. Das Dritte Reich wird von der Skuld mit der Rune YR, des Todes, regiert. Im Falle des Dritten Reiches Hitlers bedeutet es den mystischen Tod als Vorspiel für die Wiederauferstehung im Vierten Reich, mit der Ankunft Kalki-Wotans und seines Weissen Pferdes mit Acht Beinen, das uns die Wissenschaft der Individualisierung, der Absoluten Personalität, oder die Acht Pfade der buddhistischen Befreiung beibringen wird. Ihre Rune ist SIEG. Der Übergang zum Fünften Reich wird nur innen und gleichzeitig nach außen, an Bord eines Vimana, erreicht werden können. Diesem entspricht die Rune HAGAL innerhalb eines Kreises. Es ist die Wiedererlangung des Runden Lichtkörpers der Schwarzen Sonne, um zum Grünen Blitz abzuweichen(Anm: hier ist die VRIL-Energie gemeint!). Das, was Buddha, der arische Prinz, der neunte Avatar, Nirwana nannte.“ Soweit das Zitat.

2. Wir visualisieren: Wir stellen uns einen Doppel-Licht-Kegel vor, der eine entspringt SANTUR, der andere entspringt SOL, die beiden Spitzen treffen sich im Sakral-Chakra, das ist der Punkt, wo die Rückenwirbelsäule im Becken(Lendenwirbelsäule) sitzt. Es ist also der unterste Punkt der Rückenwirbelsäule. Dort ruht die Schwarze Sonne zusammengerollt (Kundalini-Energie), man könnte meinen in Form einer Schwarzen Spinne. Alte Mythologien berichten einhellig vom Leib der Schwarzen Spinne.

3. Der Doppellichtkegel von SOL und SANTUR vereinigt sich also im Leib der Schwarzen Spinne, ERWECKT diese zum Leben! Wir visualisieren weiter: Der Leib rollt sich langsam die Wirbelsäule empor, immer höher und höher, bis zu dem Punkt, den man das Dritte Auge nennt, dieser Punkt befindet sich zwischen unseren beiden sichtbaren Augen am Übergang der Nase zur Stirn. An diesem Punkt ROLLT SICH DER LEIB DER SCHWARZEN SPINNE AUF UND ENTFALTET SICH ZUR SCHWARZEN SONNE. Jetzt ist das TOR geöffnet und wir können die ganze Kraft, die Glut und die Energie der Schwarzen Sonne in den Raum entlassen! Wir visualisieren, wie sich über unser TOR die Energie der Schwarzen Sonne in den Raum ergießt, wie sie immer mächtiger und mächtiger wird, wie sie um den ganzen Planeten rollt und dabei sämtliche Gegenenergie eliminiert wird.

4. Zum Abschluß danken wir still und ehrfurchtsvoll der Großen Energie und stellen uns vor, wie sich das TOR, das Dritte Auge wieder schließt.

01burg

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Hans-Jürgen Lange
Im Zeichen der Schwarzen Sonne

Es ist äußerst mysteriös: Auf einmal war sie da, die "Schwarze Sonne" - und plötzlich ziertedas Rad mit den zwölf gezackten Speichen immer mehr Publikationen, CD-Hüllen undanderes. Es gibt sie als Ziffernblatt einer Uhr, als Anstecker, Kettenanhänger, Ring, Krawattennadel und Manschettenknopf, aber auch als Flagge und "T-Hemd", darüber hinauskann man sie als metallenen Tischständer, als geschnitzten Holzteller oder wenn man will, als gehäkelte Tischdecke haben.

Das Original für all diese Abbilder und Devotionalien findet sich im Nordturm der Wewelsburgbei Paderborn. Es ist die Intarsie im sogenannten "Obergruppenführersaal", die sich imZentrum des dortigen Marmorbodens befindet. Das "Sinnbild" - die Farbe des verwendetenSteins ist übrigens nicht Schwarz sondern Dunkelgrün - überstand neben der "Krypta" einenStock tiefer unbeschädigt Sprengung und Brand in den letzten Kriegstagen. Die Wewelsburgselbst sollte nach den Vorstellungen des Reichsführers-SS, Heinrich Himmler, dasweltanschauliche Zentrum der Schutzstaffeln bilden. Das Zentrum des geplanten Ausbauswar jener Nordturm, der nach den Aussagen der damaligen Architekten als "Mittelpunkt derWelt" (1) bezeichnet wurde. Allein schon diese Tatsachen genügen, um einer MythenbildungVorschub zu leisten. Dazu kommt, dass sich bisher noch kaum jemand Gedanken darübergemacht hat, wann sich der wörtliche Begriff mit dem symbolhaften Zeichen aus HimmlersBurg verband. Dabei sind diese Frage und ihre zeitliche Einordnung wesentlich, weil sie denKern dieses modernen "Mythos" berühren.

Die meisten Verwender und Käufer der "Schwarze Sonne" wissen wenig über die Herkunftund Symbolik. Nicht umsonst gehen im Internet bei eBay kaum 20 Seiten Kopierpapier überdie Thematik zu erstaunlichen Preisen weg. Der Begriff hat allerdings eine Vergangenheit, diebis ins späte Mittelalter zurückreicht, zumindest als "sol niger" wird die "Schwarze Sonne" inder Symbolik der Alchemisten genannt (2), dort steht sie zusammen mit dem Raben für"Putrefactio", den Prozess der Verwesung und Fäulnis (3). (Abb. 1) Aus ihr entsteht "Nigredo", das schwärzeste Schwarz. Diese Schwärze wird bei vielen Alchemisten als erste Stufe betrachtet, mit der das große Werk beginnt, an dessen Ende neu geschaffenes Gold steht.

In dem kosmologischen Zyklus des Robert Fludd (1574 - 1637) stellt der Philosoph das erste Überlicht als Schwärze dar. (4) (Abb.2) Eine ähnliche Vorstellung, in der abstraktes, absolutesLicht Finsternis ist, kennen in der Neuzeit auch die Theosophen. (5) Allerdings wird man denBegriff "Schwarze Sonne" weder bei Fludd noch in dem Hauptwerk der Theosophen, der"Geheimlehre" von Helena Petrova Blavatsky finden. Um die Herkunft der "Schwarze Sonne" abzuleiten, ziehen manche Autoren (6) Parallelen zu einer mystischen Zentralsonne, die in derTat von Blavatsky genannt wird und der Peryt Shou 1910 eine seiner esoterischenKleinschriften widmete. (7) Als konkreter Begriff wird die "Schwarze Sonne" erst nach demZweiten Weltkrieg bei Rudolf J. Mund genannt. Der Österreicher Mund war nach Lanz vonLiebenfels, dem Gründer des "Orden vom Neuen Tempel" (O.N.T.), das letzte Oberhauptdieses Ordens, der ein rassisch und völkisch geprägtes Christentum vertrat. In den 50erJahren korrespondierte Mund mit damals noch lebenden Zeitzeugen und sammelte Materialüber vermeintliche geheimen Strömungen. Dabei war er, in fast kindlicher Weise gläubig. Zusammen mit seinem späteren Verleger Wilhelm Landig, und einem Wiener "Kryptologen" Ing. Erich Halik(8) forscht Rudolf J. Mund nach einem "geheimen Zentrum".(9) Dieses von ihmals "blaue Insel" bezeichnete Zentrum vermutet die Gruppe im Erdinneren unter der Arktisund man versuchte sogar auf "metaphysische Wege" Kontakte zu knüpfen. Späterverarbeitet Wilhelm Landig diese Zusammenarbeit in seiner umfangreichen "Thule"-Trilogie. Auf Grund dieser Bestrebungen und der nachfolgenden Veröffentlichungen kann man davon ausgehen, dass in der Gruppe wesentliche Aussagen des "esoterischen Hitlerismus" entstanden, eine Wortschöpfung, die allerdings der Chilene Miguel Serrano prägte.

Ebenfalls wegbereitend für die angenommene Verbindung von Okkultismus undNationalsozialismus waren die Spekulationen der französischen Autoren Louis Pauwels undJacques Bergier, die sehr erfolgreich 1960 in Frankreich unter dem Titel "Morgen derMagier" und in Deutschland als "Aufbruch ins dritte Jahrtausend"(10) unter die Leute gebrachtwurden. Die "Schwarze Sonne" wird in dem Buch mit keiner Zeile erwähnt, obwohl die Autoren durchblicken lassen, dass ihnen für das "Werk" geheime Informationsquellen zurVerfügung standen. Den Begriff "Schwarze Sonne" nennt erst wieder der französische"Däniken" Robert Charroux in seinem Buch "Verratene Geheimnisse". In dem Kapitel "DieGoldene Sonne und die Schwarze Sonne" schreibt er: „Der Plan Friedrichs II., der sich mit dem intensiven Machtstreben eingeweihter Kreise deckte, wurde von den Tempelherrnfortgesetzt. Die besorgte Christenheit setzte sich gegen sie brutal zur Wehr, und im Jahre1307 vernichtete König Phillipp IV., der Schöne, von Frankreich und der von ihm abhängigePapst Clemens V., den Orden, dem es jedoch gelang, im verborgenen fortzubestehen (...) soentstand einige Jahrhunderte später im Zeichen der Toleranz und der Universalreligion (philosophie) die Freimaurerei. (...) In der Esoterik hat dieser Plan einen symbolischenNamen: die goldene Sonne. Parallel dazu waren andere Ritterorden, insbesondere derDeutsche Ritterorden, seit dem Mittelalter im Geheimen tätig, doch waren sie von rastlosemMachtstreben besessen und standen im Dienst einer immer mehr im Verfall begriffenenWahrheit: der Schwarzen Sonne, deren Grundidee Friedrich II. von Hohenstaufen vielleicht im Castel del Monte konzipiert hatte. Die Tätigkeit der Schwarzen Sonne setzt sich aufgefährlichen Irrwegen unter den deutschen Volkstumsgruppen fort, deren traditionsbewußteAnhänger fest davon überzeugt sind, dass es die Sendung der germanischen Rasse sei, die weiße Kultur zu retten. In diesem Sinne beginnt auch die Gralssuche von Neuem: die Suchenach dem Gral der Hyperboreer, nach dem Gral der weißen Rasse, die die Weltbeherrschen will..."(11) Dass der Autor Charroux hier sensationslüstern, wie seine VorgängerPauwels und Bergier ebenfalls ohne Belege versucht, den Nationalsozialismus mit geheimen, okkulten Strömungen zu verbinden, macht diese spekulativen Gedankenspielereien nichtgerade wahrer, was ernsthafte historische Arbeiten belegen.(12)

Die heutige Verbreitung des Begriffs "Schwarze Sonne" geht recht eindeutig auf dieVeröffentlichungen der befreundeten und ehemaligen SS-Männer Rudolf J. Mund und Wilhelm Landig zurück, wobei die Ausformung des "esoterischen Hitlerismus" historischeTatsachen überspielt und eine ideale Rechtfertigung für fast alles bietet. Gleichzeitig darf mannicht übersehen, das die beiden Autoren damit auch eine esoterische Verklärung ihrereigenen Biografien schufen.(13) Das der Schöpfer des "esoterischen Hitlerismus" Miguel Serrano in seinem Hauptwerk "Dasgoldene Band" die "Schwarze Sonne" eher beiläufig nennt,(14) ist ein weiterer Anhaltspunktdafür, das Mund und Landig die ursprüngliche Quelle des heutigen Begriffs "SchwarzeSonne" sind.

Entwicklung und Bedeutungswandel der "Schwarze Sonne" sind gerade in Wilhelm LandigsRomanen "Götzen gegen Thule" (1971), "Wolfszeit um Thule" (1980) und "Rebellen fürThule" (1991) überdeutlich.(15) In "Götzen gegen Thule" ist es nicht viel mehr als einschwarzer Punkt, das Hoheitszeichen der "Mitternachtsjapaner". Hier seien aus dem Buchnur folgende Beispiele genannt: „Schwarzer Punkt steht für die ‚Sol nigra' der Alchemie: dieSchwarze Sonne" (Seite137). Und: „Die Rote Sonne und die Schwarze Sonne dienen demgleichen Herrn" (Seite160).

Neun Jahre später in "Wolfszeit um Thule" schreibt Landig schon anderes, was an zweiBeispielen ausführlich zitiert werden soll. Auf Seite 65: „Allein das Weiße, die kommendeWeiße Sonne, sol invictus, die unbesiegbare, muss vom theonischen Prinzip her obenan bleiben. Diese weiße Sonne wird das spätere Symbol, das der jetzt noch gültigen SchwarzenSonne, das Zeichen unserer militärischen Potenz, folgen wird."

Und auf den Seiten 354-355: „Während die Lichtsonne der Erde Helligkeit und Wärmespendet und Trägerin des Lebens ist, steht Ultrarot und Ultraviolett als unsichtbares Lichtdaneben. Dieses unsichtbare Licht verkörpert das kosmische Hell. Es ist die Lichtquelle derWeisheit und Strahl des einen Großen, dessen Wille alles lenkt, die Quelle, was wir nicht sehen, aber unsere innere Stimme hören. Der tiefdunkle Purpur, die eigentliche Farbe derschwarzen Sonne(16), ist deshalb nicht lichtlos, sondern das die Welt durchdringende Helle, das den Wissenden leuchtet. Nach einer uralten germanischen Überlieferung ist Gottallmächtig, unsichtbar. Hier wird die unsichtbare Allmacht klar ausgedrückt. Das vommenschlichen Auge erfasste Licht ist materiell. Es ist jedoch gleichzeitig der Schatten desunsichtbaren geistigen Lichtes und Feuers, von dem ein kleiner Funken noch in der Wolfszeitum Thule glüht und einer neuen Entfachung harrt. Die Tagessonne war nach Vorstellungender Alten ein Symbol von der unsichtbaren Gegensonne, dem Purpur von Geist und Wissen. Hier gilt kein Dunkel des Bösen. Die Schwarze Sonne ist das Zeichen der unsichtbarenGottheit, die über dem materiellen Goldschein des Tageslichtes steht, nachdem die GoldeneSonne der Atlanter von den Dienern des Mammons und der Freimaurerei usurpiert wurde. Die tiefdunkle Purpurscheibe steht für die Vollstreckung des göttlichen Willens und Gesetzesgegen die anmaßende Macht des Goldes und seiner Herrn und Hörigen. Da die Farbe Weißdie Summe aller übrigen Farben materiellen Ursprungs ist, kommt man zwangsläufig zurNichtfarbe, zur Antimaterie und damit zum Göttlichen. Der Kreis ist bereits seit der Megalithzeit mit der Hochreligion von einem Höchsten Wesen das Symbol für die unfassbare, ungeoffenbarte Gottheit, wie dies schon die Steinritzungen von Bohuslän und anderenzeigen. Gefüllt mit dem dunklen Purpur des geheimen Wissens wurde er zur schwarzenRonde, die noch kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf Kampfflugzeugen derSchutzstaffeln gesehen wurde. Und der tiefste Sinn der schwarzen Sonne: Sie leuchtet imwahrsten Sinne des Wortes einem Reich, in dem diese Sonne nie untergehen kann!"

In der Chronologie folgt nun die Vereinigung des Begriffs "Schwarze Sonne" mit dem"Sinnbild" aus dem Nordturm der Wewelsburg. Denn erst durch diese Zusammenführungentstand der heutige "Mythos" der "Schwarzen Sonne", der sich 1991 mit der Erstauflagedes Buches "Die schwarze Sonne von Tashi Lhunpo"(17) vollzog, das ein unbekanntgebliebener Autor unter dem Pseudonym Russell McCloud veröffentlichte - wie es heißt, ein Österreicher (sic!).(18) Die Geburtsstunde des "Mythos" zeigt sich schon im Innentitel (Abb.3), wo zum ersten Mal in der Literatur Zeichen und Begriff zusammen erscheinen. DieHandlung des Romans ist schnell erzählt: Die Weltöffentlichkeit wird durch eine Mordserie inder globalen Hochfinanz erschüttert. Ein Journalist will die Ereignisse aufklären und wird vondem Strudel mitgerissen. Verbindendes Element zwischen allen Morden ist einzwölfspeichiges Sonnenrad, das den Leichen eingebrannt wurde und dessen Pendant derJournalist in der Wewelsburg findet. Das Sonnenrad, das der Journalist "Schwarze Sonne" nennt, entpuppt sich schließlich als das Symbol einer mystischen Vereinigung ehemaligerSS-Männer, die mit dem geheimnisvollen Zentrum Agharti einen Bund geschlossen haben. Nach dem "Lexikon des Geheimwissens" von Horst E. Miers ist „Agartha (assyro-chald.; tibet. auch: Agarthi, Agarti) = Erde, der ind. Name der unterirdischen Stadt der unsterblichengeistigen Führer, wo tantrische, magische und symbolische Liebe gelehrt werden, teils auchals Shamballah bekannt. (...) Aus dieser Legende stammen alle Bezugnahmen derverschiedenen Okkult-Gruppen, teils unter dem Namen Shamballah statt A., teils auch A. und Shamballah parallel oder als Gegensätze."(19)

In dem Buch spielt auch die Vermischung von drei wirklichen Mythen eine große Rolle, essind: Platons Atlantis-Erzählung, die sagenumwobene Insel Thule von Seneca und HekataiosLegende von Hyperboreer im hohen Norden. Der Grund, warum diese Dinge mit SS inVerbindung gebracht werden, ist die sogenannte(20) SS-Tibet-Expedition 1938/39. Dem SS-Mann und Ornithologen Dr. Ernst Schäfer wird dabei meist ein okkulter Auftrag angedichtet, für den es auch durch die Aussagen des noch lebenden Expeditionsteilnehmer Dr. BrunoBeger keinerlei Hinweise gibt. Auf meine Frage, warum die damalige Tibetexpedition immerwieder für okkulte Spekulationen benutzt wird, antwortete Dr. Beger in einem persönlichenGespräch, dass derartige Konstruktionen und Gedanken „reines Wunschdenken" seien unddass man es als ein menschliches "Erbe aus animistischer Vorzeit" betrachten könne.

Der blutige Showdown des Krimis um die "Schwarze Sonne" findet in der "Krypta" derWewelsburg statt. Dort wollen die Männer Aghartis ein Ritual mit einem geheimnisvollen"Speer des Schicksals" vollziehen, um den Lauf der Geschichte zu ändern: "Seine [d. i. desSpeers] Kraft würde Zeugung und Tod zugleich bewirken. Seine Kraft würde der SchwarzenSonne den Odem des Lebens einhauchen und eine neue Zeit erwecken." Damit greift derunerkannte Autor ein "Highlight" der spekulativen Literatur auf, das Buch des EngländersRavencroft "Der Speer des Schicksals"(21). Darüber hinaus lässt "Die Schwarze Sonne vonTashi Lhunpo" alte, anscheinend immer wieder aktuelle Verschwörungstheorien zutagetreten, so gesehen benutzt das Buch alte Klischees. Auf dem Schutzumschlag heißt es: "... mehr als nur ein Roman. Für den, der es zu deuten versteht, wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Dafür sorgen die intensiven Recherchen des Autors über die in der Politikwirkenden Geheimgesellschaften." Damit wird natürlich ein Anspruch auf Realität erhoben aber man ist sicher kein schlechter Mensch, wenn man an dieser Stelle an Marketing denkt.

Ein Jahr später verwendet das Autorenteam Norbert Jürgen Ratthofer und Ralf Ettl die "Schwarze Sonne" in ihren Schriften(22), um die selbst erfundenen "Herren vom Schwarzen Stein" aufzuladen, man beachte wieder das zweifache S in den Anfangsbuchstaben womiteine geheimnisvolle Nähe zur SS angedeutet werden soll. Natürlich werden in demGeschreibe des Duos Reichsdeutsche Flugscheiben und eine bereits 1922 erfundene"Jenseitsflugmaschine" vorgeführt. In ihrem nachfolgenden Video "Die Geheimnisse des III. Reichs" gibt es weitere selbstgestrickte Enthüllungen. Dort wird eine fiktive Organisation"Schwarze Sonne" genannt, aus der nach der sumerischen Privatmythologie der Autorendas III. Reich hervorgegangen sein soll. Im "Off-Ton" ihrer Pseudodokumentation heißt es: „Der unbesiegbare Kraftquell war für sie die schwarze Sonne. Unendlich strahlt ihr Licht, dasmenschliche Auge kann sie nicht sehen und doch ist sie da. Wie die helle Sonne des Tagesnach außen hin leuchtet, so strahlt die dunkle Sonne in das Innere des Menschen hinein. Durch sie leuchtet der Gottheit Licht." Nach den Autoren, von denen einer als Werbetexter arbeitet, soll die "Schwarze Sonne" für einen nie existenten, inneren Zirkel der SS stehen. Bezeichnenderweise wird am Ende des Films eine Adresse für "Fanpost und Sponsoren" angegeben - erstaunlich, dass solcherlei Schabernack tatsächlich ernst genommen undweitergetragen wird.

Norbert Jürgen Ratthofer und Ralf Ettl sind wahrscheinlich auch die Gründer des Wiener"Tempelhof" - Societas Templi Marcioni, A-Wien, Postfach 32, Tempelhof.(23) Die Grundlagenihrer babylonischen Privatmythologie beziehen sich auf die heute unbekannten Arbeiten vonFriedrich Delitzsch.(24) Diesen Trick, unbekannte oder seltene Bücher zum Ausgangspunktvon spekulativen Überarbeitungen zu machen, nutzte auch der schon genannte TrevorRavenscroft für seine Arbeiten mit dem Buch "Weltgeschichte im Licht des heiligen Gral" vonDr. Walter Johannes Stein. Da die Mythen von Ratthofer und Ettl auf dem geheimen Wirkender "Thule-Gesellschaft" und einer noch unbekannten "Vril"-Energie basieren, sind zu diesenThemen zwei Bücher besonders zu empfehlen, weil sie die Quellen dieser phantastischenMutmaßungen untersuchen und klarstellen: Detlev Rose, "Die Thule-Gesellschaft", Tübingen1994 und Peter Bahn und Heiner Gehring, "Der Vril-Mythos", Düsseldorf 1997. Beide Titelzeigen deutlich, das die historische Wahrheit anders aussieht, als die Schwärmer es gernehätten. Dass einer vom anderen abschreibt, zeigt auch der bekannte Revisionist ErnstZündel, der in seinem Buch "Hitler am Südpol",(25) die Abbildungen der SS-Ufos von Ratthoferund Ettl übernimmt. Mit Hitlers neuen Lebensraum ist bei Zündel natürlich "die hohle Erde" gemeint, dessen Zugang sich am Südpol befinden soll.

Der Vollständigkeit halber sei hier noch ein weiter Österreicher G. Petak (PseudonymKadmon) genannt, der neben seinen zweisprachigen Kleinschriften auf Fotokopierbasiszwischen 1992 und 1994 die "Schwarzen Sonne" bei der Vertonung von Karl Maria WiligutsGedichtszyklus "Gotos=Kalanda" verwendete. Wiligut in der SS als Weisthor geführt, wurdebekannt als "Himmlers Rasputin".(26) Die CD-Hülle zeigt die "Schwarzen Sonne", die sich alsgrafische Umsetzung auf der Disk wiederholt. Nach Kadmon ist dies ein ganz wesentlichesSymbol, das Wiligut/ Weisthor schuf, was aber (wie vieles andere aus der Werkstatt desKünstlers) unbewiesen bleibt. Allerding muß man anmerken, das er seine schriftlichenFehlkonstruktionen nicht weiter publiziert. In einem Interview sagte er: „Viele Hefte sind nichtmehr erhältlich; seit den eingehenden Studien von Hans-Jürgen Lange zu Otto Rahn undKarl Maria Wiligut sind meine Schriften nicht mehr notwendig." Da bleibt mir nur noch zusagen „Danke für die Blumen". (27)

Als Sahnehäubchen ist nur noch ein letztes Buch zu nennen: „Die Schwarzen Sonne. Montauks Nazi-Tibet-Verbindung" von Peter Moon. Das 1999 erschienene Buch greift jedennoch so großen Schwachsinn beherzt auf. "Die Herren von Schwarzen Stein" genauso wiedas erfundene Medium Maria Orsic, das ebenfalls aus der schreibenden Hexenküche von Ratthofer und Ettl stammt, gefolgt von den Lügereien eines Christian Bernadac zu Otto Rahn. Das Buch ist ein Paradebeispiel zum gegenseitigen Abschreiben von hanebüchenem Unsinn. Sollten Bücherverbrennungen wieder Mode werden, bin ich versucht, diesen aus demamerikanischen übersetzten Schund eigenhändig den Flammen zu übergeben. Man verzeihemir an dieser Stelle die kleine Intoleranz.

Mein kleiner verknappter Exkurs zur "Schwarze Sonne" zeigt, dass der "Mythos" konstruiertist und über die Realität hinweg täuscht. Bei den Baumaßnahmen an der Wewelsburgzwischen 1939/42, der Nationalsozialismus war gerade auf dem Höhepunkt seiner Macht, hat sicher niemand daran gedacht, das gerade geschaffene "Sinnbild" als ein Zeichen desÜbergangs zu sehen. So erscheinen die heutigen Deutungen zu der "Schwarzen Sonne" aufgesetzt und unrichtig. Treffender ist sicher die Erklärung, die der SS-Führer WalterBlachetta seinem "Buch der deutschen Sinnzeichen"(28) zu einen zwölfspeichigen Rad nennt: "Zeichen der Vollendung" „... ein für die Schutzstaffel offenbar 'heiliges' Symbol, das sich imgermanischen Götterhimmel, in Tierkreiszeichen sowie in anderen 'arischen'Ordensgemeinschaften widerspiegelt, ein Sinnbild für höhere Ordnungen, die die SS wiederauf der Erde herstellen sollte."(29)

Bei der Zahl Zwölf drängen sich Assoziationen zu der Tafelrunde des König Artus auf oderdie Parallele zu dem Deutschritterorden der Marienburg mit seinem leitenden Konvent auszwölf Rittern. Interessanterweise erzählt die Edda von einer Burg in der "Mitte der Welt", inder zwölf Götter über das Schicksal der Menschen walten. Dies scheint bei der Wahl des Zeichens genauso beabsichtigt, wie das "Mitschwingen" der gesamten Symbolik, die in derZahl Zwölf verborgen liegt.(30) Selbst in anderen Räumen der Wewelsburg folgt die Gestaltungeinem Zahlenkanon, deren grundlegendes Muster die Zahl Vier oder ein Mehrfaches davonist.(31)

Wichtig ist noch, dass das Zeichen der "Schwarze Sonne" historische Wurzeln besitzt. In derdamaligen Literatur über die Alemannischen Zierscheiben, finden sich Abbildungen, die der"Schwarze Sonne" verblüffend ähneln. So in Jörg Lechler, Vom Hakenkreuz. Die Geschichteeines Symbols. Leipzig 1934, S.20 (Abb.4). Und in Frederick Adama van Scheltema, Diedeutsche Volkskunst und ihre Beziehungen zur germanischen Vorzeit. Leipzig 1938. DieZierscheibe, die Scheltema im Bildteil seines Buches auf Seite 46 abbildet, wurde in Fützen bei Baden gefunden. (Abb.5) Das diese Art der Darstellung im NS virulent war zeigt auch dieDeckenausschmückung einer Bunkeranlage, die sich unter dem Bismarckdenkmal in Hamburg befindet. (Abb.6)

Im Augenblick durchläuft die "Schwarze Sonne" in verschiedenen Gruppierungen diegleichen Metamorphosen, wie das ebenfalls damals geschaffene Symbol der "Irminsul", dasvon Himmlers Ahnenerbe bis hin zu der Nachkriegsgemeinschaft "Artglaube-TreuekreisIrminsul" führt.(32) So wird die "Schwarze Sonne" heute in bestimmten Kreisen als Zeichen des "mystischen und elitären Deutschland" gesehen und als "Erkennungszeichengeistesverwandter Zeitgenossen" verwendet.

Abschließend noch etwas, das auch zu dem neuen "Mythos" um die "Schwarze Sonne" gehört, "Der Ruf nach Freiheit", Nr.IV, Herbst 2001 gab das Interview eines"Irminsgläubigen" wieder, der das schöne Pseudonym Targaz Ansgisell von Tannenburgnutzt und die Erstausgabe meines "Weisthor" Buches als Machwerk bezeichnet. Soweit sogut, nicht so gut ist, das er im gleichen Atemzug behauptet, das sich bei ihm Beweise häufen, die für die schwarzmagischen Fähigkeiten des Wiligut/Weisthor sprechen und seine Realitätals Überlieferungsträger bestätigen, wir erinnern uns, „Himmlers Rasputin" wurde ja schoneinmal als Schöpfer der "Schwarze Sonne" vereinnahmt. Solche vollmundigen Lippenbekenntnisse sind nichts anderes als heisse Luft. Wie gernewürde ich von solch nachprüfbaren Belege hören, denn achtjährige Recherchen undneueren Nachforschungen in Salzburg und Wien zeigen anderes: einen Wiligut/Weisthor, derim Fahrwasser von Heinrich Himmler ein germanisches „Kristentum" um einen dreimalgekreuzigten „Baldr-Krestos" kreierte, einen Mann, der mit diversen Lügengeschichten denkleinen Gernegroß spielte. Dies und anderes, ich werde ich in der erweiterten Neuauflagemeiner „Weisthor" Biografie publizieren. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass gerade diejenigen, die im Glashaus sitzen, bessernicht mit Steinen werfen sollten. Dass die "Irminsgläubigen" mit daran werkeln, die "SchwarzeSonne" als "moderne" Mythologie zu etablieren, zeigt auch das Internet, ganz ganz vorn liegtda der "Schwartze Orden von Luzifer"(33), dem auch Targaz Ansgisell von Tannenburg alsdienender Bruder angehört. Und das beschränkt sich nicht nur auf das Bild des OberhauptsSatorius mit umgehängter "Schwarze Sonne".(34) Dabei sind die Grundlagen des Ordensgenau genommen geklaut, das Satanische kommt von der "Church of Satan" und den "Orderof the Trapezoid", beides Schöpfungen unserer amerikanischen "Freunde", das "magischIrminische" aus Archivdokumente von und über Wiligut/Weisthor. Amüsanterweise bezog derOrdensgründer diese Unterlagen und sein "Geheimwissen" aus meinem Bestand, so bin ichohne eigenes Wissen Mitbegründer eines "satanischen irminschen" Ordens geworden, inden frühen Ordensunterlage gab es sogar entsprechende Kredits für mich. Damals (ohneWissen um seine Absichten) empfahl ich Satorius die Quelle dieser Dokumenteaufzusuchen, denn es gibt keinen noch lebenden oder geheimnisvollen"Überlieferungsträger" auf den er sich heute so gerne beruft. Die Dokumente finden sich imNachlaß des Emil Rüdiger, den Manfred Graf Keyserling besitzt und betreut, aufmerksameLeser meines "Weisthor" werden in dem Buch sogar die Postanschrift des Philosophenfinden, da ich mit dem alten Herrn in regelmäßigen Kontakt stehe, weiß ich, das sich Satorius einen persönlichen Besuch gespart hat.
An anderer Stelle werde ich folgende Buchkritik zum Hauptwerk der "völkischen Satanisten" veröffentlichen: Satorius & Zorn, Flagg T.(35) : Das Totenkopf Grimoire, Manuskriptdruck, ohne Ortsangabe, Schweiz 2000/2001. Dieses Manuskript ist nicht zu kaufen, denn es sinddie internen Unterlagen vom "Schwartzen Orden von Luzifer". Man erhält es im okkulten"Untergrund" oder als "Arier in der Kette der dienenden Brüder"(36) bzw. als frischaufgenommenes Ordensmitglied für ca. 30 Euro. Um es kurz zu machen: Der Beitritt lohntnicht. Die Schrift möchte allzu gern aus Wiligut/Weisthor einen praktizierendenSchwarzmagier machen. Als "Beweis" wird die Fernseh-Magierin Ulla von Bernusgenannt.(37) Als junger Mann sah ich eine Sendung, in der sie allen Interessierten anbot, für10 000 Mark magische Totesrituale abzuhalten; im hohen Alter konvertierte die Satanspriesterin zum christlichen Glauben und starb, wie es heißt in einem christlichenHospiz.

Bei Wiligut/Weisthor und Otto Rahn, der mit von der Partie ist, stützt sich der Text derSatanisten hauptsächlich auf meine Bücher, dies ist bei Wiligut/Weisthor relativ durchsichtig, da er neben den Runenzeichnungen auch einen meiner Flüchtigkeitsfehler übernimmt: FrauWinckler-Dechend schreibt sich halt mit "c" und nicht ohne. Eine weitere Auseinandersetzung mit den kindlich zusammengebastelten "Tatsachen" des Textes möchteich mir ersparen. Nur eine Kleinigkeit: Auch für Satorius gibt es bei der deutschenFrakturschrift nur ein scharfes "S" - eigentlich schade bei einer "arischen Ausrichtung". Wasandere unveröffentlichte Dokumente um Wiligut/Weisthor angeht, so kaufte Satorius diesenachweislich erst 2000 über eBay bei mir, insofern ist es unrichtig, dass er sich jahrelangund intensiv mit Wiligut/Weisthors "Urreligion" beschäftigte, da ihm bis auf Munds Buchschlicht und einfach die Unterlagen fehlten. Da Wirkung und Wissen nicht unbedingt etwasmiteinander zu tun haben, sucht Satorius die Nähe der Medien, was seine Auftritte im Schweizer Fernsehen belegen,(38) peinlich wird es allerdings wenn man sich derartunvorbereitet einer Talkrunde stellt. Peinlich ist auch, dass die Programmmacher von Tele24selbst so wenig wissen. Bei einem mitgefilmten satanischen Ritual in einer Burgruine, vollziehtSatorius das Kasperletheater ganz nach den Platz sparenden amerikanischenGepflogenheiten der "Church of Satan", also ohne magischen Kreis. Dazu singen die RitterLuzifers. Doch was singen die gerüsteten und behelmten Ritter mit Fackeln und SchweizerFlaggen? Es ist ein "Liedlein" aus dem deutschen SS-Liederbuch! Das wäre doch ein guterAufhänger für Moloch Fernseh gewesen!

Fakten sind angesagt, Wissen statt Glauben, das ist etwas das sich alle auf die "Fahnen" schreiben sollten. An dieser Stelle ist es sicher notwendig meinen eigenen Standpunkt zubeschreiben, ich halte es mit dem in der DDR geborenen Dichter Rolf Schilling, dessenEssays ich vorbehaltlos empfehlen kann(39): "Wir erweisen Adolf Hitler zuviel Ehre, wenn wirihn zum Universal-Erben und Allein-Eigentümer des deutschen Mythos ... erklären. DerAdler, die Schlange, der Gral, Wotans Speer und Siegfrieds Schwert, die Queste und derEchsen-Stein kommen von weit her und bleiben fruchtbar für künftige Zeiten, fruchtbar vorallem für den Gesang."(40) khunrath@web.de

Anmerkungen
(1) Karl Hüser, Wewelsburg 1933 bis 1945, Kult- und Terrorstätte der SS, Paderborn 1982, S.
59
(2) Stoltzenberg, Daniel: Chemisches Lustgärtlein, Franckfurt, Jennis 1624 - ReprintDarmstadt 1987. Dazu auch: C. G. Jung, Psychologie und Alchemie, Freiburg im Breisgau1980
(3) In der Literatur über alchemistische Verfahren und Innere Alchemie finden sich dazu häufigHinweise zur "Putrefactio". In diesem Zusammenhang seien nur folgende Bücher genannt:
Evola. Julius: Die Hermetische Tradition. Von der alchemistischen Umwandlung der Metalleund des Menschen in Gold. Interlaken 1989. S.133-138. - Evola, Julius/Gruppe von UR:
Grundlegung der Initiation. Magie als Wissenschaft vom Ich. Band I. Interlaken 1998, S. 6772
in dem Aufsatz von Abraxas "Drei Wege".
(4) Erstes Licht in: Robert Fludd: Utriusque Cosmi Maioris scilicet et Minoris Metaphysica,
Physica Atque Technica Historia... Thomas Primus S. 29. Oppenheim (Johann Theodore deBry) 1617.
(5) Blavatsky, Helena Petrova : Die Geheimlehre, Anthropogenesis. Den Haag (Reprint o. Jahresangabe), S.41
(6) Sünner, Rüdiger: Schwarze Sonne. Entfesselung und Mißbrauch der Mythen inNationalsozialismus und rechter Esoterik. Freiburg, Basel, Wien 1999, S.146-147
(7) Eine Zusammenfassung der unterschiedlichen Vorstellungen findet sich in "sol invictus"
Folge 2, Mitternacht, FBK, Andreas Szalay, Postfach 1238, 68544 Ilvesheim
(8) Noch 1967 verdiente Erich Halik sein Geld als Ufo-Forscher und Konsulent für
Wehrtechnik. Quelle: http://www.alien.de/cenap/chronicles/560er.htm
(9) Mund, Rudolf J.: "Vom Mythos der schwarzen Sonne", erschienen in "Das andere Kreuz",
als Manuskript für einen begrenzten Freundeskreis vervielfältigt, Selbstverlag undatiert. Indieser Schrift erwähnt Mund das Motivs der "Schwarzen Sonne" schon 1954, aber auch er
macht dazu keine nähere und überprüfbare Angaben.
(10) Pauwels, Louis und Bergier, Jacques : Aufbruch ins dritte Jahrtausend, Bern/Stuttgart1962
(11) Charroux, Robert: Verratene Geheimnisse, Berlin/München/Wien 1980, S. 233-234
(12) Hakl, Hans Thomas: "Nationalsozialismus und Okkultismus", die Arbeit wurde in "Gnosis"
beim Verlag AAGW, Lothar von Kübelstr. 1, 76547 Sinzheim in den Ausgaben Jan./April/Jul.
1997 veröffentlicht und ein weiteres Mal als "Vorwort" in: Nicholas Goodrick-Clark, Die
okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus, Graz, Stuttgart 1997
(13) Dazu: Hans-Jürgen Lange, Weisthor. Himmlers Rasputin und seine Erben. Engerda 1998und
Ders., Otto Rahn und die Suche nach dem Gral. Biografie und Quellen. Engerda 1999
(14) Miguel Serrano, Das goldene Band, Wetter 1987, S. 51: "Das was wir für die Sonnehalten, sei nichts weiter als ein Widerschein, ein Reflex des wirklichen Gestirns (wie etwa dieGelbe Sonne, welche die Schwarze Sonne verdeckt und diese wiederum den Grünen
Strahl.)"
Dazu Godwin, Joscelyn: Arktos. The polar Myth, Kempten, Illinios 1996, S. 71 mit einemSerrano Zitat: „Ich glaube, das das arische, hyperboreische Blut nicht "das Licht" dergoldenen Sonne ist, nicht "das Licht" einer galaktischen Sonne sondern einer SchwarzenSonne vom grünen Strahl."
(15) Landig, Wilhelm: Götzen gegen Thule, Hannover 1971. S.134, 137, 160, 163 &171Landig, Wilhelm: Wolfszeit um Thule, Wien 1980, S. 31, 65,184, 354-355, 464ff, 468-471 &
480
(16) Wie schon erwähnt ist das "Sinnbild" im Nordturm der Wewelsburg dunkelgrün.
(17) McCloud, Russell, Die schwarze Sonne von Tashi Lhunpo, Vilsbiburg 1991
(18) Lanz von Liebenfels, Guido von List, Wiligut/Weisthor, Adolf Hitler alles Österreicher, dieListe liesse sich noch verlängern. Der Österreicher August M. Knoll schrieb: " DerNationalsozialismus ist jene Bewegung, die das preußische Schwert der österreichischenNarretei zur Verfung gestellt hat (Daim, Wilfried, Der Mann der Hitler die Ideen gab,
Wiesbaden o. D. , S. 7)
(19) In Deutschland erstmalig verbreitet durch das Buch von: Dr. Ferdinand Ossendowski, Tiere, Menschen und Götter. Frankfurt 1923
(20) Himmler bezahlte nur die Rückfahrkosten, was ihm das Recht gab dieser
Forschungsreise das "Etikett" aufzukleben, Schäfer brachte durch die Kontakte seines
Vaters zur deutschen Industrie den überwiegenden Teil der Kosten selbst auf.
(21) Ravenscroft, Trevor: Der Speer des Schicksals, Zug/Schweiz 1974
(22) Ratthofer, Norbert Jürgen/Ettl, Ralf : Das Vril-Projekt, Selbstverlag 1992. Auch hier taucht
die "Schwarze Sonne" als Zeichen und Begriff auf. (Seite 1 und 22)
(23) Mittlerweile sicher ein toter Briefkasten.
(24) Delitzsch, Friedrich: Babel und Bibel. Ein Vortrag. Leipzig 1903.
Delitzsch, Friedrich: Babel und Bibel. Zweiter Vortrag. Leipzig 1903.
Delitzsch, Friedrich: Babel und Bibel. Ein Rückblick und Ausblick. Leipzig 1904.
Delitzsch, Friedrich: Babel und Bibel. Dritter Schluss-Vortrag. Stuttgart 1905.
(25) Zündel, Ernst. Hitler am Südpol, Samisdat, Toronto, Canada, undatiert
(26) Dazu: Hans-Jürgen Lange, Weisthor. Himmlers Rasputin und seine Erben. Engerda 1998.
Eine überarbeitete und erweiterte Neuauflage erscheint im Arun Verlag.
(27) Der Ruf nach Freiheit 4/2001, S. 17
(28) Blachetta, Walther. Das Buch der deutschen Sinnzeichen. Berlin. 1941
(29) Rüdiger Sünner, Schwarze Sonne, Freiburg im Breisgau 1999, S. 107
(30) Franz Carl Endres/Annemarie Schimmel, Das Mysterium der Zahl, München 1984
(31) Auf den raren Fotografien der nicht mehr vorhandenen Innenausbauten läßt sich diese
Gestaltung selbst an den Einrichtungsgegenständen gut erkennen, siehe: Stuart Russell/Jost
W. Schneider: Heinrich Himmlers Burg. Das weltanschauliche Zentrum der SS, Essen 1989
(32) Weißmann, Karl Heinz: Irminsul und großer Wagen - in einer Festschrift für Ellic Howe:
Wege und Abwege. Beiträge zur europäischen Geistesgeschichte der Neuzeit. Freiburg i. Br.
1993, S. 247- 260
(33) www.schwartzorden.org
(34) Mittlerweile hat Satorius, informiert über diesen Artikel, das entsprechende Bild aus demNetz genommen.
(35) http://www.berserks.de/Satanica/LEFTPATH.HTM Geschrieben von Flagg T. Zorn am
28. Juli 2001 17:57:23: „2 Bemerkungen zuvor: a. es ist nicht die aktuelle Fassung desTextes, enthält somit noch etliche Fehler; b. da ich vor kurzem aus den Rängen desSchwartzen Ordens von Luzifer ausgeschieden bin, kann ich nicht mehr in Anspruchnehmen, für den Orden zu sprechen, insofern denkt Euch einfach die ordensspezifischenBezüge weg (wenn ich auch stark annehme, daß der SOL nach meinem Austritt nach wievor auf dieses Fundament bauen wird); c. Ihr dürft mich wieder hassen *g* Der Pfad zurlinken Hand - eine indoeuropäische Tradition, Flagg T. Zorn"
(36) Satorius & Zorn, Flagg T. : Das Totenkopf Grimoire, Manuskriptdruck, Schweiz 2000/2001, S. 39
(37) Ebd. S. 71
(38)Zum Beispiel Tele24 in der Schweiz über den Schwartzen Orden von Luzifer, 28. Juli 2001und 30. Juli 2001
(39) Schilling, Rolf: Das Holde Reich. München 1990. Das Buch enthält folgende Essays: 1.
Das Holde Reich. Quedlinburger Prolog, 2. Gestalt und Lebenszeit. Ein Zahlenspiel umernste Dinge, 3. Herbstwacht am Kyffhäuser, 4. Pilz-Paradiese. Ein Streifzug im UnterenReich, 5. Falken und Falter. West-östliche Flugspiele ziwschen Tag und Traum, 6.
Questenberg. Fährten im Traum-Harz, 7. Die Siegel Saturns. Ferneres über Zeit, Gestaltund Zahlen-Magie, 8. Der Unsichtbare Gral, 9. Eiche, Quester und Schlange
Schilling, Rolf: Schwarzer Apollon. München 1990. Das Buch enthält folgende Essays: 1.
Homo Aureus. Eine morphologische Phantasie, 2. Schwarzer Apollon. Zur Symbolik derGeschichte, 3. Geheimes Deutschland. Eine Elegie, 4. Stier, der sich opfert, Aion, der spielt.
Aphorismen zur Dichtung, 5. Himmels-Zeichen. Ihr Wandel, ihr Bestand, 6. Das verweigerteOpfer, 7. Die Traum-Aufgabe. Winke zur magischen Biographie, 8. Das Goldene Vlies. Überclassische Haltung, Stil und Tradition.
(40) Rüdiger Sünner, Schwarze Sonne, Freiburg im Breisgau 1999, S. 211

Der Aufsatz erschien in dem Magazin „Wolfszeit" 2002