UFOS - was die Bundeswehr verschweigt
FUFOR-Eigenbericht

ZB

Wir hatten in den letzten Jahren zahlreiche Kontakte zu Luftwaffenangehörigen mehrerer Jagdgeschwader. Nachdem sich zunächst alle befragten Luftwaffenpiloten und Techniker zum Thema UFOs, Außerirdische und Entführungen bedeckt hielten, mußten wir doch etwas verwundert feststellen, daß sich nach einiger Zeit intensiver Gespräche die Zungen zu lösen begannen. So bestätigte uns ein Major des JGXXX, nachdem er anfangs alle UFO-Sichtungen und Geschichten als Spinnerei, Naturphänomene erklärte, nach mehrmaligen Treffen und zu fortgeschrittener Stunde, daß unsere Ansicht doch zu 100% richtig sein könnte. Diese Gespräche wurden bereits vor 15 Jahren geführt.

Aus neuester Zeit liegen uns aus dem Jahre 1995 zwei konkrete Aussagen zu Flugscheiben im Dritten Reich vor, diesmal von zwei Soldaten des JGXXX. Auch hier wie immer zuerst allgemeines Schweigen bei der Befragung. Der eine der beiden, ein Triebwerksmechaniker, bestätigte uns, nachdem wir ihm eine Zeichnug einer Haunebu II zeigte, daß es sich um ein deutsches Objekt aus dem Dritten Reich handele, obwohl wir ihm vorher keinerlei Angaben zu dem Objekt gemacht hatte. Die Quelle seiner Erkenntnisse wollte er nicht bekannt geben.

Der andere Soldat ist Pilot einer Tornado und Ausbilder. Er ist ein alter Hase und hat seine meisten Flugstunden auf der 104 geleistet. Nach geschicktem Hinterfragen wurde uns schnell klar, daß der gute Mann über alle relevanten UFO-Kernthemen sehr genau informiert war. Er war in den USA und flog vier Jahre lang mit US-Piloten. Auch die AREA 51 war kein Fremdwort für ihn. Andere Einzelheiten zu diesem Thema konnte oder wollte er uns vorläufig nicht erzählen, zumindest was über unseren Kenntnisstand hinausging. Der Pilot erzählte lediglich von einem US-Piloten einer F-15, bei der das linke Triebwerk explodiert war, und dabei auch das rechte in Mitleidenschaft gezogen wurde und er daraufhin in der AREA 51 landen wollte. Es wurde ihm keine Landeerlaubnis erteilt, nachdem er seine Situation erklärte, wurde ihm doch die Landung genehmigt. Nach einer Woche kam er wieder zurück, nachdem die Triebwerke repariert und ausgetauscht waren. Er war in dieser Zeit völlig isoliert auf der AREA 51 und durfte kein Wort über sein Erlebtes erzählen. Unser Informant, der Tornado-Pilot, glaubt nicht an außerirdische Technik bei den UFOs, sondern diese sei ausschließlich eine Technik, die von der Technik des Dritten Reiches abgeleitet wurde. Diese Meinung vertraten ihm gegenüber auch einige US-Piloten.

Dann kam ich in meinem Gespräch auch zum Thema AURORA und zeigte ihm das 1:72-Modell der Firma Testor eines amerikanischen Modellbausatzherstellers. Ich unterhielt mich mit ihm über die Technik und die neuen Pulsar-Triebwerke. Von dem Projekt AURORA hatte er schon einiges gehört, aber das Modell kannte er nicht. Er sagte mir, daß die Technologie, zumindest von der Idee her, ebenfalls aus dem Dritten Reich stamme. Seinen Informationen zufolge, die er von US-Piloten erhielt, wurde diese Technologie in der AREA 51 zur Serienreife entwickelt.
Soweit die Informationen, die wir vor Ort recherchieren konnten.

Genauso wichtig ist jedoch auch eine Bewertung der möglichen Schlußfolgerungen und ein Hinweis darauf, wieso gerade diese Fragestellungen von uns angesprochen wurden.

Richtig ist sicherlich, wie andere Autoren auch schreiben, daß die Literatur, in dem Hinweise auf sog. Flugscheiben des 3. Reiches veröffentlicht wurden, aus dem "braunen Sumpf" entstanden ist. Die "Neue Rechte" formiert sich nun geistig neu und versucht sich mit allen Mitteln, auch mit Hilfe der neuen Medien und der UFOlogie ins eigene rechte Licht zu setzen, diverse Video-Pamphlete zeugen davon, ganz gut werden die Hintergründe solcher Machenschaften von Friedrich Heller und Anton Maegerle analysiert (1). Aufgezeigt wird hier die Mytholgogie von 1907 bis 1995, nur glauben die Autoren nicht an die Existenz von UFOs und die mit diesem Phänomen zusammenhängenden Probleme können mit der historischen Untersuchung abartigen geistigen Hintergrundes nicht genügend erklärt werden.
In Fernsehsendungen der BBC und der ARD sowie der dazugehörigen Literatur zum Thema "Streng Geheim", Wissenschaft und Technik im Zweiten Weltkrieg, werden die Fragen aufgeworfen: welchen Anteil und welche Auswirkungen hatten die Errungenschaften der modernen Wissenschaft am Geschehen im Zweiten Weltkrieg?

ABB1

Abb.1.: Was unterscheidet eigentlich einen Anreas Epp oder Rudolf Schriever von einem Sikorsky-Mitarbeiter? Beide bauten Flugkreisel, von denen andere behaupten, daß sie nicht fliegen und aussehen wie UFOs.

Welche Hintergründe und Geheimnisse sind in den Archiven noch verborgen? Habermohl, Schriever und Schauberger kommen in solchen offiziellen Dokumentationen nicht vor.

Ist also nur die deutsche und internationale UFO-Szene gut informiert und an Informationen der Geheimdienste vorbei zu wichtigen Erkenntnissen gelangt?

ABB2

Abb.2.:Die sog. deutsche "Schildkröte" (ein foo-fighter, heute Drohne) aus den 40-iger Flugabwehrzeiten und ein Gemälde des amerikanischen Künstlers Nichols von 1990 (2). Verblüffende Ähnlichkeit: wer hat da von wem abgemalt und warum?
Ist die gleiche perspektivische Darstellung purer Zufall, hat die rechte Scene das Gemälde als Vorbild benutzt oder gibt es geheime Informationen aus dieser Zeit, welche Nichols dienten? Warum werden die drei dutzend UFO-Fotos dieser angeblichen Rundflugzeuge nicht genauso akribisch untersucht wie all die anderen UFO-Fotos weltweit?

Unser Eindruck ist, daß auch die sog. kompetenten UFO-Forscher auf Desinformationen hereinfallen, trotz eigener Recherchen nicht an die wirklichen und realen Informationen herankommen und mit dem ihnen nur so bekanntgewordenem Teilwissen hausieren gehen und den Schaden, den sie anrichten auch noch billigend in Kauf nehmen.
Wer veröffentlicht nun die richtigen Informationen? Auch hier gilt: die Wahrheit ans Licht.
Möglicherweise verschweigen sie auch mehr, als sie erzählen, um einem höheren Zweck zu dienen. Das u.E. auch für die z.T. sehr kompetenten aber auch niveaulosen UFO-Talk-Bretter im Netz.

Zu den bekannten Informationen über Flugscheiben im Dritten Reich gibt es mehr Daten, Fakten und Bilder, als bisher wahrzunehmen versucht wurde. In der Tat ist das Thema heikel: eine Beschäftigung mit dem Nazi-Regime ist nicht opportun angesichts der jahrzehntelangen nationalen Distanzierung.
Zu Recht muß jede Annäherung an das nihilistische Gedankengut dieser Zeit abgelehnt werden. Nur hat das nichts mit Technikgeschichte zu tun.
Uns ist in einfachen Vergleichen aufgefallen, daß technische Entwicklungen tatsächlich vorhanden sein könnten.
Soll der Schriever-Flugkreisel nur deswegen nicht geflogen sein, weil der Nachlaß es nicht hergibt und sich UFO-Forscher über die Glaubwürdigkeit von vorhandenen Zeitzeugen streiten? (3)


ABB3

Abb.3.:Deutsches Experimentalflugzeug und ein Flugzeug der amerikanischen Navy mit der Bezeichnung Chance-Vought Flying Flapjack (Navy Flunder). Welches der beiden Fluggeräte ist der Nachbau und wer hat veranlaßt, daß wir darüber nicht informiert sind?

Und warum muß man eigentlich "FooFighter" und ähnliche Sichtungen beiseite lassen um dem Problem auf den Grund zu gehen: irdische Technologie als Grundlage mlitärischer Experimente in Ost und West?


ABB4

Abb.4: Der Stealth-Fighter im Verlgeich mit einem Flugzeug der Horton-Baureihe.

Die Unterscheidung zwischen Mythos und Realität hat nichts mit dem gewollten politischen Bild zu tun, das entstehen könnte, sondern sollte sich mit der Aufklärung aller erdenklichen Möglichkeiten befassen.(4)


ABB5

Abb.5: Ein deutsche Flieger mit einem Bauteil des Epp-Flugkreisels neben einer Scheibe, die der englische Forscher John Searl 1971 für eine Experimentalflugscheibe baute. Beiden gemeinsam: die Presse berichtete über die Ereignisse, keiner hat sie fliegen gesehen und die UFO-Gemeinde hat Daten für ihr Archiv.

Uns scheint, daß es mit der Nichtwahrnehmung und der nicht öffentlich geführten Diskussion eher darum geht, einen Mythos abzubauen, weil er nicht in die derzeitige Landschaft der opportunen UFO-Insider paßt. Aber mit der Aufdeckung geheimen Wissens hat das nichts zu tun. Nach wie vor wissen wir auch nicht, was an den Roswell-Informationen wahr ist, was davon Desinforamtionen.


ABB6

Abb.6.: Sogenannte VRIL-Flugscheiben, angeblich Weiterentwicklungen anderer Rundflugzeuge, welche parallel zu Schriever/Habermohl entwickelt wurden. Wenn diese deutschen UFOs nicht existierten, wer hat die 3 Dutzend vorhandenen Fotos dann wissentlich gefälscht? Warum wird ihre Echtheit nicht genauso akribisch untersucht wie all die anderen UFO-Fotos weltweit?

Kann es sein, daß schon vor Roswell UFO's abgestürzt sind und seit Tesla auch andere als Düsenantriebsarten verwendet werden?

(1) Thule, Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten,Friedrich Paul Heller und Anton Maegerle, Schmetterling Verlag, Stuttgart 1995.
(2) Das mit der sog."Schildkröte" (Foofighter) identische Objekt ist als Gemälde in schwarz mit US-Hoheitszeichen in der AREA 51 abgebildet und nach Angaben des bekannten Physikers Bob Lazar angefertigt worden, in: Johannes von Buttlar, Adams Planet, München 1991
(3) UFOs- das Geheimnis des Dritten Reiches?, in: Neue Technologien zur Freien Energie, 1994, Jupiter Verlag Adolf und Inge Schneider, Bern. Adolf Schneider hat übrigens zusammen mit Hubert Malthaner 1977 im Bauer-Verlag eines der ersten Standardwerke "Das Geheimnis der unbekannten Flugobjekte" herausgebracht.
(4) Die Realität der Flugscheiben, J. Andreas Epp (verstorben im Okotber 1997) EFODON Dokumentation Nr. 25, 2. Aufl. Hohenpeißenberg 1995, ISSN 0943-3449.
(Dieser Artikel erschien in: Jenseits des Irdischen, Zeitsvhrift Neuss, 10/1996.)

Aktuell berichtet die DEGUFO in ihrer Zeitschrift DEGUFORUM Nr.16/97 in einem vielseitigen Artikel über Stellungnahmen des BMVG zum Thema UFOs in der Bundesrepublik, wobei nach internen Anweisungen an das Luftwaffenamt in Köln das BMVG Fü L III zur Behandlung des Themas zuständig sei. Anscheinend werden auch bei uns "Aspekte von Sicherheitsinteressen für die Bundesrepublik Deutschland" im Verhalten der Behörden augenscheinlich.

Inzwischen ist bekannt, dass das amerikanische Militär die NATO über die sog. "fliegenden Untertassen" informiert hat und seit den 90-iger Jahren gibt es in jedem NATO-Land eine Nachrichten-Sammel-Abteilung zu dieser Thematik, was "offiziell" jedoch nicht diskutiert oder an die Öffentlichkeit dringt.

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Seltsame Geschichten

Es gibt Gerüchte und Verdachtsmomente, daß es seit einiger Zeit UFOs "Made in Germany" gibt. Gerüchte und unbestätigte Meldungen schüren das Interesse der Ufologen. Es gibt schriftliche Berichte über solche Rundflugzeuge, die von der Bundeswehr oder privaten Kreisen eingesetzt werden sollen. Diese Berichte stammen angeblich aus englischen Geheimdienstkreisen. Was auch immer daran sein mag, erstaunlich sind die Vielzahl der Veröffentlichungen und die Eindeutigkeit des vorgelegten Materials, andererseits besteht natürlich, wie bei allen anderen
"UFO-Geschichten", die gute Chance zu einem Fake.

SCHARP

Dieses Foto zeigt angeblich die Landung einer deutschen Flugscheibe in den 40-iger Jahren.

MAGIRUS

Haunebu2-07

Ein HANOMAG-Kranwagen steht daneben. Bevor UFO-Kenner in Verzückung geraten, sollten sie bedenken, daß Hanomag-LKWs keine so lange Schnauze hatten, sondern es sich hier um einen MAGIRUS 5to LKW handelt. Abgesehen davon eine interessante Veröffentlichungen.

VRIL7

(van Helsing, Aldebaran, 1997)

In Russland hat man nach dem Kriege nicht nur deutsche Entwicklungen fortgeführt, gebaut und geflogen.
Im ausgehenden letzten Jahrhundert hat sich dort auch die Computergrafik entwickelt, so veröffentlichte
die Webseite http://www.render.ru solche Konstruktionsbilder zu einem Render-Wettbewerb.

haunebu3D_ru

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Quelle weiterer Bilder:
http://www.rusring.net/~levin/levin3d/haunebu.htm

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Deutsche Erstveröffentlichung Januar2002:

Übersetzung aus dem Buch:
Soucoupes volantes et civilisatios d'outre-espace,
Guy Tarade (éditions J'ai Lu, 1969)


Zeit der "Legenden"

S. 75
1941: Der deutsche Flieger (Pilot) Rudolf Lusar hat ein außergewöhnlich interessantes Buch über die geheimen deutschen Waffen im zweiten Weltkrieg geschrieben. Er bezeugt dort, daß "....die deutschen Wissenschaftler und Forscher die ersten Schritte in Richtung der fliegenden Scheiben unternommen haben ...." Und er fährt fort: " Die Experten und Mitarbeiter dieser Arbeit bestätigen, daß die ersten Projekte, genannt fliegende Scheiben, im Jahre 1941 erbaut worden sind." Lusar schreibt, daß die Pläne dieser Scheiben von zwei deutschen Experten, Schriever und Habermehl sowie einem Italiener namens Bellonso gezeichnet worden sind. Ein anderer deutscher Experte, Miethe, hatte Anteil an diesem Projekt. Laut Lusar: " Habermehl und Schriever entschieden sich für einen Ring mit großer Oberfläche, der sich um eine feststehende Pilotenkanzel in Form einer Kuppel drehte." Schriever und Habermehl, die in Prag arbeiteten, starteten am 14. Februar 1945 mit der ersten Scheibe. Innerhalb von drei Minuten stiegen sie auf eine Höhe von 1200 Meilen und erreichten eine Geschwindigkeit von 2000 km/ h im Horizontalflug! Lusar endet, indem er versichert, daß ....dieses Unternehmen, welches Millionen kostete,

S. 76
Das schwarze Buch der fliegenden Untertassen
am Ende des Krieges beinah vollendet war. Die "Untertassenmodelle" wurden zerstört bevor die Russen eintrafen, aber die Einrichtungen konnten nicht vollständig demontiert werden. (Widersprüchliche Phänomene, Flug 1, Nr. 2, März - April 1964, S. 14).

- 26 Februar 1942: Der Kreuzer "Tromp" der holländisch königlichen Marine überquert das Meer von Timor als der Wachoffizier eine enorme Aluminiumscheibe wahrnimmt (das, was ihm erschien), welche sich dem Schiff mit großer Geschwindigkeit nähert: während drei Stunden dreht sie sich in Höhe oberhalb des Kreuzers und verschwindet letztlich mit großer Geschwindigkeit, schätzungsweise bei fast 6000 km/ h.

-25 März 1942: Eine Geschichte von den "Foofighter" oder Phantomjägern. Der Kommandant und Pilot, Roman Sobinski, kam von einem Bombeneinsatz oberhalb von Essen (Ruhr) zurück. Beim Überfliegen in Höhe von Zuidersee im Norden Hollands signalisierte sein Maschinengewehrschütze eine orangefarbene (lichthelle) erleuchtete Scheibe, die ihnen folgte. Nach verschiedenen Manövern sie abzuschütteln (loszuwerden), lautete die Order an den Maschinengewehrschützen, abzufeuern: mehrere Projektteile haben fast den Anschein, den Lichtkreis zu durchdringen, aber ohne Ergebnis, obwohl das Objekt in guter Schußweite war (etwa 150 m). Endlich verschwand die Scheibe mit großer Geschwindigkeit.

- 23. November 1944 . 22.00 h: Eine andere Geschichte vom "Kraut-Bolid". Der Pilot Leutnant Edwart Schluter vom 415. Nacht-Jagd-Geschwader der in England stationierten amerikanischen Luftwaffe beobachtete eine veritable Formation von zehn leuchtenden Scheiben, die sich gemeinsam mit erschreckender Geschwindigkeit entfernten. Die auf die Sonne hinweisende Formation wurde vom Radar-Leutnant Donald J. Meiers mittels Radar verfolgt und an Bord durch den Beobachter des Nachrichtendienstes, Leutnant F. Ringwald. Diese "Phantom-Jäger" haben sich im Verlauf des zweites Weltkrieges zwischen Hageneau (Elsaß) und Neustadt a.d. Weinstr. (Rheinland) häufig offenbart. Die alliierten Piloten gaben ihnen den Namen "Foofighters" oder "Kraut-Bolids". Die amerikanischen Bombardierer, die oberhalb des japanischen Archipels operierten, haben auch welche davon gesehen und ihnen signalisiert.

S. 81
Die zweite Periode des "M.O.C. - Phänomens" beginnt mit dem Jahr 1944. Dieses ist als Bezugspunkt ausgewählt worden, weil im jenem Jahr erstmalig in der Welt eine Regierung ein offizielles Organ zur Auflösung eines Problems geheimnisvoller himmlischer Objekte geschaffen hat. In der Tat, i.J. 1944 begannen aufrührerische Berichte, die von Kriegspiloten ausgegangen waren - durch ihre Anhäufung -, auf die Mitglieder des Armeestabes der deutschen Luftwaffe in Berlin Eindruck zu machen. An jenem Punkt fühlte sich das Oberkommando der deutschen Luftwaffe dazu veranlaßt, ein Sonderbüro Nr. 13 zu schaffen. Dessen Aktivität erhielt den Codenamen "Operation Uranus". Das 13. Spezialbüro bestand aus Flugoffizieren, Flugingenieuren und wissenschaftlichen Beratern. Dieses erste offizielle Organ begann mit dem Sammeln der Beobachtungsberichte, wobei es dem Major im Generalstab schon gelang, sie zu studieren. Wir werden später einiges davon kurz zusammenfassen.
- Bemerkung: Gewisse Leute ließen die "moderne Ära" des M.O.C. - Phänomens i.J. 1947 beginnen, genauer noch am 24.Juni, dem Tag, an dem der zivile amerikanische Pilot Kenneth Arnold eine Beobachtung machte, infolge dessen er den Ausdruck "flying saucer" - "fliegende Untertasse" - vielleicht in Richtung seines Verteidigungscorps - vom Stapel ließ. Wir haben gedacht, daß erstmalig in der Welt
S. 82
das Erschaffen eines offiziellen Forschungs- u. Lehrorgans eine bessere Empfehlung war, als das Hervorbringen eines imaginären Ausdrucks. Übrigens, dieser Modeausdruck, so praktisch es sei, und er der Verschiedenheit der M.O.C.-Phänomene gegeben worden ist, ist absolut inadäquat.

-Referendum: Wir werden zur Unterstützung dieser Bewertung den Anfang des § 2 der Vorrede des Buches von Jaques und Janine Vallée, die ungewöhnlichen Phänomene des Weltraums anführen. S. 11:
"Um eine rigorose Methode zur Schaffung einer Forschungsbasis in eine Domäne einzuführen, die lange Zeit der Lächerlichkeit ausgeliefert war, wie man sagt, haben wir uns zuerst von einer unangenehmen Terminologie befreit, welche uns die Presse wegen ihres sensationellen Charakters aufgedrängt hatte, was aber den wissenschaftlichen Bereich nicht zurückhalten kann. Die "Fliegende Untertasse" ist z. Z. weder für wissenschaftliche Studien noch als Objekt der Defination geeignet...."
Endlich begeben Sie sich zurück zu Kapitel I des Gegenwartwerkes, zum Datum des 24. Januar 1878: ein Texaner hatte einen Ausdruck schon benutzt (Daily News, 25. Jan. 1878).
- Kommentar: Es geht ohne zu sagen, aber noch besser beim kategorischen Zugeständnis, daß die politische Farbe der Regierung, die diese erste offizielle Maßnahme unternahm, hier nicht in Betracht kommen würde.

S. 84
Das schwarze Buch der fliegenden Untertassen
Der erste Ausfluß der geheimen Luftwaffenbasis in Banak (Provinz von Finnmark), Norwegen, ist adressiert an das Luftwaffenoberkommando in Berlin. Am 14. März 1942, 17.35 h, gibt der Wachposten Alarm. Die Männer begeben sich zu ihren Verteidigungsposten, die Piloten an ihre Apparate. Im Fernsichtgerät nehmen die Beobachter eine Maschine wahr, die sich geräuschlos nähert. Der Hauptmann Fischer (Ingenieur im zivilen Leben) startet auf einer Messerschmitt 109 (ME 109), Jagdflugzeug, um abzufangen. Auf 3500 m Höhe nähert er sich der Maschine, beobachtet sie und macht davon eine Tonaufzeichnung: das ist ein enormer rumpfartiger Körper ohne einen Plan der Gleichgewichtserhaltung, ohne sichtbare Öffnung. Seine Länge beträgt etwa 100 m und sein Durchmesser etwa 15 m. An einer Außenseite (der vorderen ?) ähnelt eine Gruppe von Stielen an Radarantennen. "Der Luftwalfisch", wie ihn Kapitän Fischer alsbald bezeichnet, hält sich waagerecht aufrecht. Unvermittelt steigt er bei großer Geschwindigkeit senkrecht auf und verschwindet. Der Pilot folgert daraus, daß es sich nicht um eine von Menschenhand produzierte Maschine hätte handeln können. Bericht unterzeichnet von Kapitän Fischer, gegengezeichnet vom Basis-Kommandanten. Als in Berlin der Luftmarschall Göring davon Kenntnis erhielt, schloß er daraus, daß die Dauereinsamkeit des großes Nordens seinem Piloten einen schmutzigen Streich gespielt hatte.
Andere Berichte existieren: Einer von beiden weist auf ein Objekt hin, das nach und nach am 18. Dez. 1943 durch die Basen von Helgoland, Hamburg, Wittenberg und Neustrelitz signalisiert worden ist. Die genaue Vorbereitung zwischen den Basen übermittelte ihm eine mittlere höhere Geschwindigkeit von 3000 km/ h. Es ist durch eine Patrouille zweier Focke-Wulf 190-Jäger oberhalb von Hamburg bei 12000 m, gegen 11.15 h, beobachtet worden. Das Objekt war ein "zylindrischer Körper", der vorn einen Spitzbogen besaß und hinten ein großes Loch mit einem Verkehrsschild; er schien von einer großen Anzahl von Ringen zusammengesetzt zu sein, deren Oberfläche konvex erschien.

Die Tatsachen häufen sich
Über einige Kilometer verfolgt, signalisierte es zur Erde und verschwand bei großer Geschwindigkeit.
Am 12. Februar 1944 im Versuchszentrum von Kummersdorf, Start einer Experimental-Rakete in Gegenwart des Propagandaministers Joseph Göbbels, des SS - Reichsführers Himmler, des Heinz Kammler, SS - Gruppenführer u. Dr. Ingenieur sowie höheren Offizieren. Die laufende Kamera hält den Start fest. Danach Entwicklung und Kopieren des Films, Vorführen der Demonstration und Kritik vor den Autoritäten.
Bestürzung: ein sphärisches Corps, welches niemand zuvor auf dem Gelände gesehen hat, steigt zur gleichen Zeit wie die Rakete auf und begleitet sie, indem es sich um die Rakete herumdreht. Man glaubte, es mit einem neuen Maschinentyp des Feindes zu tun zu haben und die Nachrichtendienste wurden befragt. Aber die Agenten des Admirals Canaris in England signalisierten, daß sich ähnliche Phänomene über englische Basen gezeigt hätten, und daß die Alliierten glaubten, es hätte sich um neue Maschinen gehandelt, die von Deutschland gekommen wären.

S. 85
Am 29. September 1944, 10.45h. testete ein Pilot (Identität im Bericht nicht festgehalten) im Versuchszentrum von Rechlin-Roggenthin auf 12000 m ein neues Messerschmitt Düsenflugzeug "Schwalbe". (Erinnern wir uns, daß dort das Erprobungskommando 162 ansässig war, welches unter dem Kommando von Oberstleutnant Heintz Bär stand, einem As mit mehr als 200 Siegen. Diese Spezialgruppe von Piloten war besser bekannt unter dem Namen "Volksjäger-Erprobungskommando"). Seine Aufmerksamkeit wurde durch zwei leuchtende Punkte an seiner rechten Seite angezogen. Bei Vollgas befand er sich in Gegenwart eines zylindrischen Körpers von mehr als 100 m Länge. Auf der Seite: einige runde Öffnungen in Form von Luken; von vorn bis zur halben Länge: Stäbe (metallen ?) in Form von Antennen; keine Flügel, Überholgeschwindigkeit 2000 km/ h. Während einiger Sekunden konnte sich der Pilot bis auf 500 m nähern und ihn beobachten.

S. 86
Das schwarze Buch der fliegenden Untertassen
Das Spezialbüro 13 wurde befragt und mußte von dem, was er gesehen hatte, eine Skizze aufzeichnen. Bei dieser Gelegenheit stellte Prof. H. Frazer seine Theorie vom nach Belieben regulierbaren magnetischen Feld-Schutzes vor. Zweimal gelang es noch, diese enormen fliegenden Zigarren, Messerschmitt 163, besser gesagt "Komet" Raketenflugzeuge, in der Versuchsphase aus der Nähe zu filmen. Der Professor Georg Kamper, Direktor der Operation "Uranus", hat die Dokumentation des 13. Spezialbüros in Berichten, Fotografien und Filmen zusammengefaßt. Er hat das Problem von Geschützen studiert und sann darüber nach, seine Schlußfolgerungen zu veröffentlichen. Aber die Journalisten, die ihn kontaktieren konnten, wissen davon nicht mehr, und seit langer Zeit spricht man nicht mehr über Prof. Kamper.

(Übersetzung FUFOR 2002)

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mars

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Veröffentlichte Rundflugzeug-Fotos
aus einer Video-Produktion


Die Bilder sprengen nicht den Rahmen üblicher
Fälschungen
und tragen zur inszenierten Mythenbildung bei.

1935

1932



1918


30er

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Im Jahre 2004 berichteten dann BILD, FOCUS und STERN von Deutschen UFOs.

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Focus

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Heiner Gehring

Flugscheiben: Die größte Lüge seit 1945?

Mit dem Erscheinen der Bücher J.v.Helsings sind reichsdeutsche Flugscheiben unter den Bezeichnungen Vril und Haunebu einer größeren Offentlichkeit bekannt geworden. Im Umkreis der Vrils und Haunebus werden auch, noch okkulte Geheimbünde wie der Vril-Orden oder die Thule erwähnt. Gab es wirklich Haunebu- oder Vril-Flugscheiben aus Deutschland? Besaßen diese Flugscheiben Anti-Gravitationstriebwerke oder Coler-Converter, um damit durch Dimensionskänale zu brausen? Konnten sie deshalb aufgrund gechannelter Anweisungen zum Sternsystem Aldebaran fliegen, wie einige Autoren uns glauben machen wollen?

Um es vorweg zu nehmen: Die Wahrheit, soweit sie sich überblicken lässt, liegt größtenteils weit jenseits der genannten Vorstellungen über Vril und Haunebus. Flugscheiben sind keine esoterischen Wundergeräte, sondem zunächst einmal nichts anderes als Flugzeuge ohne Rumpf mit runden Flügeln. Relativ sicher belegbar ist (siehe dazu Gehring & Rothkugel, Der Flugscheiben-Mythos), daß es die Flugscheibe in Deutschland nicht gegeben hat. Vielmehr gab es ein Reihe verschiedener Flugscheibenentwicklungen. Die meisten davon waren Bestandteil streng geheimer militärischer Projekte. An diesen Projekten waren Techniker und Wissenschaftler wie Lippisch, Miethe, Epp, Schriever oder Belluzzo beteiligt. Vril und Haunebu waren wohl nur Randerscheinungen. Die in den Geheimprojekten entwickelte Technik für Flugscheiben ist zwar absolut neuartig und zukunftsweisend, beruht aber auf in der Luftfahrttechnik bekannten Grundlagen. Mit angeblichen Anti-Gravitationsantrieb oder Coler-Convertern hat all das aber nichts zu tun.

In unserem Buch Der Flugscheiben-Mythos haben K.-P. Rothkugel und ich dargestellt, wie in Deutschland seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts Grundlagen und Anwendung für kreisförmige Tragflächen erforscht wurden. Flugzeuge ohne Rumpf, sogenannte Nurflügler, wurden von den Gebrüder Horten seit den 30er Jahren gebaut. Ebenso wurden seit den 30er Jahren erfolgreiche Anstrengungen unternommen, den Luftwiderstand an Tragflächen durch Absaugen der Luft zu verringern. Wir konnten mit Dokumenten alliierter Herkunft auch zeigen, daß es in Deutschland vor 1945 funktionsfähige Maschine zum sekundenschnellen Verflüssigen von Luft durch Abkühlvorrichtungen und brauchbare Katalysatoren zum Verbrennen dieser flüssigen Luft gab. Damit war es möglich, die an Flugzeugtragflächen abgesaugte Luft als Antriebsstoff zu verwerten. Wir konnten auch zeigen, welche flugfähigen Rundflugzeuge, also Flugscheiben, Konstrukteure wie Miethe, Schriever, Epp und andere in Prag, Pilsen, dem Jonastal, Peenemünde und anderen Orten ab 1942 entwickelt haben. Eine dieser Flugscheiben sollte sogar im Februar 1945 in Serienbau gehen. In Peenemünde soll unter Mitwirkung von Brauns eine Flugscheibe mit Atomantrieb getestet worden sein. Alle diese Entwicklungen zusammengenommen führten den deutschen Flugscheibenkonstrukteur Miethe und den führenden italienischen Turbinenfachmann Belluzzo schließiich zur Idee des Turboproietto, einem weltraumtauglichen, scheibenformigen, kreiselstabilisierten Absaugeflugzeug mit Atom- und Flüssiggasantrieb. Der Turboproitto konnte in der Atmosphäre mit Fiüssiggasantrieb und im Weltraum mit Atomantrieb fliegen. Durch die Kreiselstabilisation und die aerodynamischen Eigenschaften der Rundtragfläche hatte er Manövriermöglichkeiten, die jedem Flugzeug übelegen waren. Da die Antriebsdüsen an einem rotierenden äußeren Ring angebracht waren, war der Turboproietto im Flug nur verschwommen erkennbar. Kommt Ihnen diese Beschreibung bekannt vor? Ufosichtungen lesen sich oft so. Nur daß es sich hier um ein UFO handelt, daß ohne Außerdische, Vril und gechannelten Botschaften vom Aldebaran daherkommt und stattdessen auf rein irdischer Technik beruht.

Neben dieser technischen Seite haben Flugscheiben auch eine politische Seite. Denn nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländem wurde vor 1945 an der Entwicklung fortgeschrittener Flug- und Weltraumtechnik gearbeitet. Die 1938 gegründete "British Interplanetary Society" (BIS) entwickelte weitreichende Pläne zur Eroberung unseres Sonnensystems. Erst mit der 1945 in Deutschland erbeuteten Flugscheibentechnik aber konnten diese Pläne technisch umgesetzt werden. Zusammen mit den USA testeten die Briten ab 1946 in Kanada diese Technik. Seither läuft eines der größten Täuschungsmanöver der Menschheitsgeschichte ab: Neben der offiziellen Raumfährt läuft unter dem Namen "Operation Fullmoon" ein gigantisches geheimes Raumfahrtprogramm mit Flugscheiben ab, über dessen Ziele nur Vermutungen angestellt werden können: Globale Überwachung? Schaffung einer erdähnlichen Umwelt auf anderen Planeten durch das sogenannte Terraforming? Für beides gibt es umfangreiche Hinweise in Archiven der BIS oder der Forschungseinrichtungen der US-AirForce.

Die zahlreichen Flugaktivitäten der Operation Fullmoon führten und führen immer wieder zu zahlreichen UFO-Sichtungen. Für diese gab es Ende der 40er Jahre recht schnell eine Erklärung: Außerirdische. Seither grassiert, wie der Flugscheibenkonstrukteur Epp es ausdrückt, eine Außerirdischen-Psychose, die mittlerweile zu einem Selbstläufer und einem Riesengeschäft geworden ist. Und hinter den Alien-Märchen kann die Operation Fullmoon munter unbeheiligt voranschreiten. Doch die Wirklichkeit ist schon verdreht genug, es müssen nicht auch noch Außerirdische zusätzlich erfunden werden: Fest steht, daß seit 1945 in bezug auf die Weltraumfahrt der größte Teil der Menschheit belogen wird. Es geht im Weltraum etwas vor, was uns als Aktivitäten Außerirdischer verkauft wird. Es sind aber Menschen, die konsequent seit 1945 technische Errungenschaften verbergen und riesige Geldsummen für ihre geheimen Projekte verbrauchen. Als mündiger Bürger sollte es Ihnen nicht egal sein, daß "die da oben" wie so oft etwas treiben, was "wir kleinen Leute" zwar nicht wissen, aber bezahlen dürfen. Die fortschrittliche Flugscheibentechnik gehört allen Menschen."


Quelle: Dieser Artikel wurde uns von Heiner Gehring im Mai zur Verfügung gestellt, Erstveröffentlichung hier: November 2004.
Heiner Gehring verstarb am 25. Juli 2004.

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Bücher von Heiner Gehring:
Der Vril-Mythos von Peter Bahn, Heiner Gehring
Omega Verlag Bongart-Meier (Dezember 1997)
Gebundene Ausgabe

- Versklavte Gehirne von Heiner Gehring Kopp (Oktober 2004)
Broschiert

- Flugscheiben über Peenemünde? : Von den ersten Entwürfen Andreas J.
Epps bis zur Flugscheibe des Wernher von Braun von Leonhard Eckardt,
Heiner Gehring Foerster, Jörg, Mario Foerster u. Thomas Mehner
Taschenbuch

- Versklavte Gehirne. Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung
von Heiner Gehring (1999) Broschiert

- Versklavte Gehirne : Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung
von Heiner Gehring Foerster, Jörg, Mario Foerster u. Thomas Mehner
Taschenbuch

- Abenteuer Innere Erde von Heiner Gehring Kopp (2004) Broschiert

- Flugscheiben aus der Sowjetunion von Leonhard Eckardt, Heiner Gehring
Foerster, Jörg, Mario Foerster u. Thomas Mehner Taschenbuch

- Der Flugscheiben-Mythos : Luftfahrt- und technikgeschichtliche
Aspekte eines bisher vernachlässigten Kapitels der Aeronautik
von Heiner Gehring, Klaus P Rothkugel Foerster, Jörg, Mario Foerster
u. Thomas Mehner Taschenbuch

- Abenteuer Innere Erde. Über die Theorie, dass unsere Erde innen hohl
sei von Heiner Gehring (1999) Broschiert

- Abenteuer Innere Erde : Über die Theorie, dass unsere Erde innen hohl
sein von Heiner Gehring Foerster, Jörg, Mario Foerster u. Thomas
Mehner Taschenbuch


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Heiner-Gehring-Archiv:

Aus der Zwischenablage
http://heinergehringarchiv.artephoto.de/



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Deutsche Flugzeugtechnik

FUFOR Info 2006 Deutsche Flugzeugtechnik

Geheimprojekt Glühwürmchen
Auch in Deutschland wurde eine Tarnkappentechnik entwickelt

Während die Experten in aller Welt noch über das Aussehen des amerikanischen Stealth-(Tarnkappen-)Bombers Lockheed F-117 rätselten, arbeiteten auch deutsche Ingenieure unter strengster Geheimhaltung an dieser Technik: Von 1981 bis 1987 wurde bei der später in der Dasa aufgegangenen Firma MBB unter dem Codenamen "Lampyridae" (die lateinische Bezeichnung für Glühwürmchen) ein entsprechendes Konzept entwickelt.

Computerrechnungen und die teilweise bemannte Erprobung im Windkanal ergaben geringere Radarechos und bessere aerodynamische Eigenschaften als bei dem US-Einsatzflugzeug. Allerdings hat der Auftraggeber, das Bonner
Verteidigungsministerium, bisher nicht erkennen lassen, dass die mit hohem Aufwand erarbeitete Technologie in ein künftiges Flugzeugprojekt einfließen wird.

Das 16 Meter lange Modell des "radargetarnten" Flugzeugs (Werksjargon) zeigte 1987 deutlich geringere Radarreflexion als die Lockheed F-117 und bestätigte damit die vorangegangenen Berechnungen, berichtete jetzt Projektleiter Gerhard Löbert. Voraussetzung dafür war die auf jeden rechten Winkel und gerundete Flächen verzichtende Konfiguration. Dieses Projekt wurde vom MBB-Team noch strenger befolgt als von den amerikanischen Konstrukteuren: Es entstand ein lang gestrecktes, kantiges Flugzeug, das viel Ähnlichkeit mit den aus Papier gefalteten Flugpfeilen hat.

Das ungewöhnlich geformte Gerät zeigte zur Überraschung der Ingenieure dann auch gute Flugeigenschaften. Nach gründlicher Vorbereitung im Simulator flog ein Testpilot das antriebslose Großmodell im Maßstab 3:4 im
deutsch-niederländischen Windkanal. Das gefesselte Gerät, zwölf Meter lang mit sechs Meter Spannweite, hob im Gegenstrom ab, flog bis zu 120 knots (225 km/h) und setzte dann wieder auf. Insgesamt 15 solcher >Flüge„ wurden 1987
absolviert und bestätigten das gutmütige aerodynamische Verhalten des "Glühwürmchens".

Diesen Vorteil in allen Geschwindigkeitsbereichen, den die Computerberechnungen ergaben, schreibt Löbert den von der Rumpfspitze bis zu den Tragflächenspitzen durchgezogenen scharfen Kanten ab. Ausgangspunkt für
die deutschen Arbeiten war die Verringerung des Radarechos durch Formgebung und Oberflächenbearbeitung.

Die Firma UNICRAFT-MODELS bringt nun ein Kleinserienbausatz aus Resin im Maßstab 1/72 heraus!


MBB Stealth Projekt 1

MBB Stealth Projekt 2